Ängste lähmen dich, reich zu werden

Ängste lähmen

Der Haupt­un­ter­schied zwi­schen Armen und Rei­chen liegt in der Her­an­ge­hens­wei­se an deren Ängs­te und Risi­ken. Beschäf­ti­ge dich ein­mal mit dir selbst und ana­ly­sie­re daher ein­mal die fol­gen­den Din­ge: dei­ne Angst, dei­nen Zynis­mus, dei­ne Faul­heit, dei­ne schlech­ten Gewohn­hei­ten und dei­ne Arro­ganz. Ver­su­che daher z.B., dei­ne Angst zu über­win­den, Geld zu ver­lie­ren. Nicht die Angst selbst ist das Pro­blem, die­se ist ganz nor­mal und jeder hat sie. Erst der rich­ti­ge Umgang und dei­ne Her­an­ge­hens­wei­se machen hier den ent­schei­den­den Unter­schied. Unge­fil­ter­te Ängs­te läh­men dich nur.

Ängste lähmen dich bei deinen Investitionen

Wenn du auf Num­mer sicher gehen und spa­ren willst, dann musst du sehr früh damit anfan­gen. Nimm hier die bekann­ten Bei­spie­le aus dem Bereich des Zin­ses­zins­ef­fekts. Ich lie­be das hier wohl bekann­tes­te Bei­spiel des soge­nann­ten Josephs­pfen­nigs oder Jesus­pfen­nigs, wie er auch genannt wird. Die genaue und sehr inter­es­san­te Rech­nung kann in den unter­schied­lichs­ten Ver­sio­nen über­all nach­ge­le­sen wer­den. Bei­spiel­haft sei hier die Vari­an­te von Wiki­pe­dia wie­der­ge­ge­ben, die den Unter­schied von Zins und Zin­ses­zins sowie vor allem den Zin­ses­zins­ef­fekt sehr deut­lich macht.

Kurz: Hät­te Josef bei der Geburt sei­nes Soh­nes Jesus einen Euro­cent mit 5% Zin­sen für genau 2000 Jah­re ange­legt, so hät­te er ohne Zin­ses­zin­sen am 25.12.2000 ein Gut­ha­ben von ziem­lich genau 1,01 €. Das­sel­be Vor­ge­hen, dies­mal aber mit Zin­ses­zins­ef­fekt, ergibt dann schlap­pe
23.911.022.046.136.200.000.000.000.000.000.000.000.000 €.
Das ist tat­säch­lich eine Zahl mit 40 wei­te­ren Stel­len. Damit man sich das bes­ser vor­stel­len kann, ergibt das ent­spre­chend des (damals sehr nied­ri­gen) Gold­prei­ses aus dem Jah­re 2000 einen Gegen­wert von unge­fähr 1.265.187 Son­nen aus purem Gold; das ent­spricht unge­fähr 421 Mil­li­ar­den Erden aus Gold. Rech­ne mal nach!

Risiken, Verluste und Niederlagen stärken dich

Dein Schmerz, Geld zu ver­lie­ren darf nicht grö­ßer sein, als die Freu­de, reich zu sein. Du musst also ler­nen, mit Risi­ken, Ver­lus­ten und Nie­der­la­gen rich­tig umzu­ge­hen. Die­se machen dich nur stär­ker und klü­ger. Ver­su­che, jede Kata­stro­phe in eine Chan­ce zu ver­wan­deln, denn Nie­der­la­gen ver­nich­ten nur Ver­lie­rer, inspi­rie­ren aber Gewin­ner. Das ist ihr größ­tes Geheim­nis. Spie­le, um zu gewin­nen und nicht, um nicht zu ver­lie­ren. Das ist ein gro­ßer Unter­schied. Lass nicht zu, dass dich Ängs­te läh­men.

Statt in eine siche­re­re unat­trak­ti­ve Unter­neh­mung oder Aktie zu inves­tie­ren, macht es mehr Sinn, kal­ku­lier­te Risi­ken ein­zu­ge­hen. Vor­aus­set­zung hier­für ist aller­dings, dass du genau weiß, was du machst. Es ist also unab­ding­bar, sich inten­siv damit aus­ein­an­der­zu­set­zen und zu infor­mie­ren. Wenn du aber nur wenig Geld hast und reich wer­den willst, so musst du gezielt Risi­ken ein­ge­hen und darfst nicht aus­ge­wo­gen vor­ge­hen. Ansons­ten wür­dest du nichts errei­chen und nur auf der Stel­le tre­ten. Kon­zen­trie­re dich in die­sem Fall auf einen Deal und setz­te fokus­siert alles auf eine oder nur weni­ge Karte/n. Streue dann nicht das Weni­ge, was du hast, auf vie­le Kar­ten. Behal­te aber immer im Kopf, dass du sou­ve­rän mit Nie­der­la­gen umgehst.

Recht­schreib­feh­ler bit­te mar­kie­ren und mit Strg+Enter mel­den.

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