Aus dem Job gründen ohne Eigenkapital

Gründen ohne Eigenkapital

Das Prin­zip des Ska­len­ef­fek­tes (Eco­no­my of Sca­les) ist heu­te nicht mehr gül­tig, denn “grö­ßer sein” reicht heu­te nicht mehr aus. Die Aus­re­de, dass du gro­ße Stück­zah­len dei­nes Pro­duk­tes her­stel­len musst, gilt heut­zu­ta­ge ein­fach nicht mehr. Dar­über hin­aus gibt es eine Viel­zahl von Insti­tu­tio­nen, die Risi­ko­ka­pi­tal bereit­stel­len. Im Inter­net kannst du heu­te sogar ein Unter­neh­men grün­den ohne Eigen­ka­pi­tal.

Es gibt keinen Kapitalmangel für Gründer

Heu­te ist Kapi­tal mit eini­gen Aus­nah­men nicht mehr der Eng­pass. Das Gegen­teil ist sogar der Fall, Grün­der mit guten Kon­zep­ten wer­den aktiv gesucht. Schaue dir die gan­zen Crowd­fun­ding Por­ta­le an. Über­all wird für gute Ide­en Kapi­tal gesam­melt, teil­wei­se auch im sie­ben­stel­li­gen Bereich.

Grö­ße ist heu­te auch nicht mehr all­mäch­tig, denn sie bringt eine Viel­zahl von Nach­tei­len mit, unter ande­rem Unbe­weg­lich­keit und Infle­xi­bi­li­tät. Welt­weit nimmt die Anzahl klei­ner Fir­men zu und Unter­neh­men mit Per­sön­lich­keit zäh­len heu­te mehr als Anony­mi­tät. Ein Grün­der hat heu­te prak­tisch zu den glei­chen Bedin­gun­gen wie die gro­ßen Unter­neh­men Zugang zum glei­chen Markt.

Der Grund hier­für sei nach Gün­ter Fal­tin und sei­nem Buch “Kopf schlägt Kapi­tal” durch die fol­gen­den vier Vor­aus­set­zun­gen gege­ben: Ver­füg­bar­keit neu­er Infra­struk­tu­ren, die hoch ent­wi­ckel­te Arbeits­tei­lung, stan­dar­di­sier­te Märk­te, Bör­sen und Pro­dukt­qua­li­tä­ten sowie die Ver­füg­bar­keit pro­fes­sio­nel­ler Dienst­leis­ter.

Gründen ohne Eigenkapital im aktuellen Job

Du musst für die Grün­dung eines Unter­neh­mens dei­nen momen­ta­nen Arbeits­platz nicht auf­ge­ben. Strik­tes, sys­te­ma­ti­sches Den­ken wird dir dabei hel­fen. Auf dem Weg in dei­ne eige­ne Unter­neh­mung wirst du noch vie­le ande­re Din­ge sehen und erken­nen, an die du jetzt noch nicht denkst. Fra­ge nach, über­prü­fe, recher­chie­re, ver­glei­che vor­erst! Das alles ist kein Full­time-Job.

So wird es für dich rea­lis­tisch, Grün­den als eine Art Teil­zeit­be­schäf­ti­gung anzu­ge­hen. Du hast damit immer noch die Sicher­heit dei­nes aktu­el­len Jobs. Die­sen kannst du erst dann auf­ge­ben, wenn sich dein Ide­en-Kon­zept als wirt­schaft­lich trag­fä­hig erwie­sen hat. Dies nennt man dann den erfolg­rei­chen Abschluss des Pro­of of Con­cepts. Fang am bes­ten gleich damit an. Es macht Spaß und du kommst ins Doing. Außer­dem gibt es nicht Gutes, außer man tut es…

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