Dale Carnegie: Wie man Freunde gewinnt

Freunde gewinnen

Deut­scher Buch­ti­tel: “Wie man Freun­de gewinnt. Die Kunst, beliebt und ein­fluss­reich zu wer­den”

(“How to Win Fri­ends and Influ­ence Peop­le. A self-help book about inter­per­so­nal rela­ti­ons”)

Dale Car­ne­gie (gebo­ren 1888) hat in sei­nem Leben seit 1912 in New York Wei­ter­bil­dungs­kur­se für Men­schen vie­ler Beru­fe durch­ge­führt. In die­sem Zusam­men­hang hat er fest­ge­stellt, dass die Men­schen eher einen Kurs für den Umgang mit Men­schen bräuch­ten. Dies galt sei­ner Mei­nung nach sowohl im geschäft­li­che als auch im gesell­schaft­li­che Leben.

Er fand auch her­aus, dass nur 15% des finan­zi­el­len Erfol­ges eines z.B. Inge­nieurs auf das Kon­to sei­nes tech­ni­schen Kön­nens gehen. Somit ist nach Car­ne­gie in einem solch tech­ni­schen Beruf der über­wie­gen­de Anteil von 85% dem Geschick mit Umgang mit Men­schen zuzu­schrei­ben. Die­sen Löwen­an­teil fasst er unter Per­sön­lich­keit und Füh­rungs­ei­gen­schaf­ten zusam­men. Die best­be­zahl­ten und erfolg­reichs­ten Leu­te ihrer Bran­che sei­en damit oft nicht auto­ma­tisch die­je­ni­gen mit den größ­ten tech­ni­schen Kennt­nis­sen.

Freunde gewinnen gestern wie heute

Das Buch von Dale Car­ne­gie war 1937 ein Best­sel­ler und ist nach wie vor ein sehr mäch­ti­ges Werk, wel­ches mit einem ver­hält­nis­mä­ßig gro­ßem Auf­wand aus den unter­schied­lichs­ten Quel­len zusam­men­ge­tra­gen wur­de. Z.B. hat Car­ne­gie hier­für extra einen Mit­ar­bei­ter enga­giert, wel­cher über sei­ne eige­ne Recher­che hin­aus noch ein­mal 1,5 Jah­re lan­ge Biblio­the­ken nach ent­spre­chen­der Lite­ra­tur durch­such­te. Hier­zu kamen noch eini­ge Inter­views zeit­ge­nös­si­scher Berühmt­hei­ten. Zunächst ent­stand hier­aus aller­dings nur ein kur­zer Vor­trag, dann eine 1,5-stündige Vor­le­sung. Spä­ter ist hier­aus über die Zeit das hier vor­ge­stell­te Buch ent­stan­den.

Das Ziel die­ses Buches ist es, dir eine Anlei­tung und Unter­stüt­zung bei der Ent­de­ckung, Ent­wick­lung und Aus­wer­tung dei­ner ver­bor­ge­nen aber vor­han­de­nen Fähig­kei­ten zu geben. Es soll dich leh­ren, mit­tels des ver­mit­tel­ten Wis­sens Hand­lun­gen zu ermög­li­chen, dei­ne eige­nen Zie­le zu errei­chen.

Gemäß Car­ne­gie gel­ten für das Lesen/Lernen fol­gen­de (all­ge­mein­gül­ti­ge) Hin­wei­se:

  1. Dei­ner eige­ne Wunsch und Wil­le zu ler­nen ist die Grund­vor­aus­set­zung
  2. Alle Kapi­tel sol­len erst ein­mal über­flo­gen, dann aber gründ­lich gele­sen wer­den
  3. Du soll­test beim Lesen öfter mal eine Pau­se machen, um über das Gele­se­ne nach­zu­den­ken
  4. Mache dir eige­nen Noti­zen und mar­kie­re inter­es­san­te Rat­schlä­ge
  5. Lese immer wie­der nach (oder neu), da der Mensch ver­gess­lich ist
  6. Ler­nen ist ein akti­ver Pro­zess, daher musst du die Rat­schlä­ge auch anwen­den
  7. Zah­le jeman­dem eine „Stra­fe“, wenn du Regeln aus dem Buch miss­ach­test
  8. Wich­tig: Gelern­tes Revue pas­sie­ren las­sen, Selbst­re­fle­xi­on im Rück­blick und Kon­trol­le
  9. Füh­re Tage­buch über Erfol­ge, damit du ste­tig dei­ne Leis­tung ver­bes­sern kannst

Recht­schreib­feh­ler bit­te mar­kie­ren und mit Strg+Enter mel­den.

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