Der richtige Umgang mit Menschen

Umgang mit Menschen

Aus Dale Car­ne­gies Buch “Wie man Freun­de gewinnt” (Kapi­tel: Umgang mit Men­schen)

 „Gib ehrliche und aufrichtige Anerkennung!“

Es gibt nur eine ein­zi­ge Metho­de, einen Men­schen zu etwas bestimm­ten zu bewe­gen: er muss es selbst wol­len. Sig­mund Freud kon­sta­tier­te: Alles war wir tun, hat zwei Moti­ve: den Sexu­al­trieb und das Ver­lan­gen nach per­sön­li­cher Gel­tung.

Pro­fes­sor John Dew­ey (US-ame­ri­ka­ni­scher Phi­lo­soph und Päd­ago­ge) stell­te dage­gen fest: „Der stärks­te Trieb in der mensch­li­chen Natur ist der Wunsch [das Gefühl], bedeu­tend zu sein“. Wenn du das beach­test, hast du die Mög­lich­keit, auf Men­schen Ein­fluss zu neh­men und Sie nach eige­nem Ermes­sen posi­tiv zu mani­pu­lie­ren.

Das Gefühl von Bedeutung im Umgang mit Menschen

An dem, was einem das Gefühl von Bedeu­tung gibt, lässt sich der Cha­rak­ter eines Men­schen able­sen. Dies kann sich in groß­zü­gi­gen Wohl­ta­ten für die Mensch­heit in Form von Hil­fe und Spen­den aus­wir­ken wie auch in einer „Kar­rie­re“ als Betrü­ger und Mör­der. In bei­den Fäl­len wird das Ver­lan­gen eines Men­schen nach Bedeu­tung gestillt.

Die Hälf­te aller Geis­tes­kran­ken z.B. habe nach Car­ne­gie kei­ne offen­sicht­lich erkenn­ba­re Ver­än­de­rung des Gehirns. Aller­dings schaf­fen sie sich mit ihrer eige­nen (Schein)Welt einen Zustand der Selbst­zu­frie­den­heit. Sei­ne Fra­ge ist daher: Wenn der Drang nach Aner­ken­nung also solch dras­ti­sche psy­chi­schen Aus­wir­kun­gen zur Fol­ge haben kann, was ist dann wohl mit ehr­li­cher Aner­ken­nung bei nor­ma­len Men­schen mög­lich?

Die Fähigkeit, Menschen zu begeistern

… ist eine gro­ße Kunst und ein hand­fes­ter Vor­teil im Geschäfts­le­ben und in Füh­rungs­po­si­tio­nen. Aner­ken­nung und Auf­mun­te­rung sind der bes­te Moti­va­tor und mobi­li­sie­ren im Men­schen die bes­ten Kräf­te. Kri­tik von Vor­ge­setz­ten hin­ge­gen hat genau den gegen­tei­li­gen Effekt und wirkt destruk­tiv.

Nor­ma­ler­wei­se beschwe­ren wir uns und kri­ti­sie­ren, wenn uns etwas nicht gefällt anstatt zu loben, wenn wir mit etwas zufrie­den sind. Ein Man­gel an Aner­ken­nung führt häu­fig auch in Bezie­hun­gen zu gro­ßen Pro­ble­men bis hin zur Tren­nung. Der Hun­ger nach Aner­ken­nung ist bei Men­schen sogar genau­so stark wie der nach Nah­rung.

Wich­tig hier­bei ist aller­dings der Unter­schied zwi­schen bil­li­ger Schmei­che­lei und ehr­li­cher Aner­ken­nung. Es ist weder rich­tig, bil­li­ges Lob aus­zu­tei­len noch anzu­neh­men. Einem nach dem Mund zu reden ist dem­nach unehr­lich und nicht rich­tig.

Du soll­test beim Umgang mit Men­schen immer dar­an den­ken, dass ehr­li­ches Aner­ken­nung und aus­ge­spro­che­nes Lob oft Wun­der wir­ken: Dank­bar­keit erzeugt Freund­schaft. Der Trick hier­bei ist, auf­rich­tig und ehr­lich an ande­re zu den­ken und nicht immer an uns selbst.

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