Eine Rede halten ohne zu langweilen

Rede halten

Eine lan­ge Rede hal­ten kannst du ganz ein­fach mit einer aus­gie­bi­gen Vor­be­rei­tung. Der Erfolg kann hier also geplant wer­den. Erstel­le dir eine Struk­tur und arbei­te alle dei­ne Gedan­ken im Vor­feld durch. Ver­wen­de hier die klas­si­sche Vor­ga­be: Ein­lei­tung, Haupt­teil, Schluss.

Errege gleich zu Beginn Aufmerksamkeit!

Ein fes­seln­der Anfang ist für jede über­zeu­gen­de Rede immens wich­tig. Damit ist dein Publi­kum gleich bei dir. Sprich z.B. von einem Erleb­nis oder von dei­nen Erfah­run­gen. Die Zuhö­rer wer­den dir gefes­selt und mit Neu­gier fol­gen. Beun­ru­hi­ge oder scho­ckie­re ger­ne auch dei­ne Zuhö­rer, über­trei­be aber nicht. Sprin­ge am bes­ten gleich mit­ten in dei­ne Geschich­te, schon mit dem ers­ten Satz. Inter­agie­re mit dei­nem Publi­kum z.B. mit einer klei­nen Hand­zei­chen-Umfra­ge und visua­li­sie­re was du sagst.

Vermeide unerwünschte Aufmerksamkeit!

Begin­ne nicht mit einer Ent­schul­di­gung auf­grund man­geln­der Vor­be­rei­tung. Sage auch nicht, dass du nicht der Rich­ti­ge für die­se Rede seist. Fess­le dein Publi­kum mit dei­nem ers­ten Satz. Fan­ge aber nicht gleich mit einer wit­zi­gen Geschich­te an. Humor ist zwar nicht ver­bo­ten soll­te aber nur dosiert und an der rich­ti­gen Stel­le ange­wen­det wer­den. Am bes­ten du erzählst ein­fach etwas wit­zi­ges über dich selbst, wenn du die Rede unbe­dingt auf die­se Art ein­lei­ten willst.

Begründe deine Hauptgedanken!

Lege ins­ge­samt nur weni­ge aus­ge­wähl­te Gedan­ken (ca. drei bis vier) dar und begrün­de die­se. Hier gilt also: weni­ger ist mehr. Ger­ne kannst du zur Unter­maue­rung auch Sta­tis­ti­ken ver­wen­den. Aller­dings besteht hier die Gefahr, das Publi­kum zu ermü­den. Rei­ne Zah­len und Daten allei­ne sind nicht beson­ders ein­drucks­voll. Erst wenn sie illus­triert und auf unse­re Erfah­run­gen über­tra­gen wer­den, sind sie auch für die Zuhö­rer inter­es­sant und ein­präg­sam.

Möch­test du Exper­ten­aus­sa­gen ver­wen­den, so soll­test du ihre Eig­nung vor­her genau über­prü­fen. Ver­wen­de Ana­lo­gi­en, um einen wich­ti­gen Gedan­ken zu unter­mau­ern! Natür­lich kannst du auch Sachen vor­füh­ren, wenn es dei­ner Rede dien­lich ist.

Rufe zum Handeln auf!

Eine Rede ist nur gut, wenn sie einen guten Abschluss fin­det. Willst du dei­ne Zuhö­rer beein­dru­cken, so muss alles auf den Schluss gerich­tet sein. Das Ende ist der wich­tigs­te Punkt, da das hier gesag­te am längs­ten in Erin­ne­rung bleibt. Sich am Ende ein­fach nur zu bedan­ken, ist kein rich­ti­ger Abschluss. Pla­ne also ins­be­son­de­re auch den Schluss im Vor­feld. Du kannst hier z.B. dei­ne behan­del­ten Punk­te ein­fach zusam­men­fas­sen.

Lange Rede halten: Alternatives Ende

Alter­na­tiv kannst du dich auch an fol­gen­de ein­fa­che Regel hal­ten: Sage dei­nem Publi­kum zuerst, was du ihm sagen willst. Dann sage es ihm. Schließ­lich sage, was du ihm gesagt hast. For­de­re zu Schluss Taten, Aktio­nen, for­de­re auf. Sage dei­nem Publi­kum, was du von ihnen willst! Sei dabei ver­bind­lich und kon­kret. For­de­re etwas, was die Zuhö­rer erfül­len kön­nen. Mache es ihnen dabei auch so leicht und ange­nehm wie mög­lich.

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