Ist ein Businessplan zum Gründen nötig?

Businessplan

Um gegen Kon­kur­ren­ten gut bestehen zu kön­nen, muss dein Ide­en-Kon­zept aus­ge­gli­chen sein und damit auf mehr als einem Bein ste­hen. Es geht hier­bei nicht dar­um, ande­re zu kopie­ren. Du musst schon einen deut­lich erkenn­ba­ren Wett­be­werbs­vor­teil haben, damit du erfolg­reich wirst. An dei­ner Idee soll­test du daher aus unter­schied­li­chen Sicht­ach­sen arbei­ten. Ob du dafür unbe­dingt auch einen Busi­ness­plan brauchst, sei erst ein­mal dahin­ge­stellt.

Gründe nicht, solange du noch Zweifel hast

Die­se Arbeit kann mit guten Fra­gen vor­an­ge­trie­ben und hin­ter­fragt wer­den. Es steckt aller­dings har­te, sys­te­ma­ti­sche Arbeit dahin­ter. Du bist erst dann fer­tig, wenn du nicht mehr still sit­zen kannst, weil dei­ne Auf­re­gung ein­fach zu groß wird, gleich anzu­fan­gen.

Krea­ti­vi­tät ent­steht nicht aus dem Nichts, aber sie braucht auch kein Talent. Ver­su­che z.B. das Poten­zi­al in Vor­han­dem­den zu ent­de­cken. Sei inno­va­tiv und kom­po­nie­re etwas neu, ohne es neu zu erfin­den. Inno­va­tio­nen sind hier bes­ser als Erfin­dun­gen, da sie bereits auf Exis­tie­ren­des zurück­grei­fen.

Ein erfolgreicher Gründer entdeckt Vorhandenes

Über­le­ge stän­dig, wie du vor­han­de­ne Pro­zes­se mit den heu­ti­gen Mit­teln bes­ser abbil­den kannst und sei hier­bei respekt­los. Funk­ti­on statt Kon­ven­ti­on funk­tio­niert beson­ders gut als Anfän­ger, wenn du noch nicht betriebs­blind bist. Im Zeit­al­ter der Sepa­ra­ti­on von Ange­bo­ten kannst du dir auch etwas über­le­gen, dass mehr als nur eine Funk­ti­on erfüllt, also eine Mehr­fach­nut­zung oder Umnut­zung.

Wenn es dir gelingt, kannst du auch ver­su­chen, Pro­ble­me als Chan­cen zu ver­ste­hen. Erken­ne in etwas Vor­han­de­nem ein Poten­zi­al, was die ande­ren nicht sehen. Es besteht auch die Mög­lich­keit, Arbeit in Spaß und Unter­hal­tung zu ver­wan­deln. Beson­ders ziel­ori­en­tier­te Mensch oder die etwas vor­ge­schrit­te­nen Unter­neh­mer kön­nen auch ver­su­chen, ihre Visio­nen Wirk­lich­keit wer­den zu las­sen.

Nutze deinen Businessplan nur als Denkansatz

Aus einer empi­ri­schen Stu­die geht her­vor, dass vie­le der Unter­neh­mens­grün­der rück­bli­ckend vor Busi­ness­plä­nen war­nen, da die­se fal­sche Erwar­tun­gen hin­sicht­lich der spä­te­ren rea­len Ent­wick­lung wecken. Vie­le erfolg­rei­che Unter­neh­men wur­den gänz­lich ohne Busi­ness­plä­ne gegrün­det.

Ledig­lich zum Denk­an­satz eig­nen sich die dar­in behan­del­ten Fra­gen. Es ist auch prak­tisch unmög­lich, Zukunfts­pro­jek­tio­nen real abzu­bil­den, da hier­für zu vie­le Unbe­kann­te vor­han­den sind. Ca. 70% der Markt­an­nah­men in Busi­ness­plä­nen erwei­sen sich spä­ter in der Rea­li­tät als falsch. Du kannst also, musst aber nicht unbe­dingt einen Busi­ness­plan erstel­len. Ein Unter­neh­men Grün­den kannst du jeden­falls auch ein­fach so.

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