Kurze Rede, die zum Handeln auffordert

Wofür eigent­lich eine kur­ze Rede? Jede Rede kann eines von vier Haupt­zie­len haben: Beein­flus­sen oder Hand­lung bewir­ken, infor­mie­ren, beein­dru­cken und über­zeu­gen sowie unter­hal­ten. Der Zweck dei­ner Rede soll­te in jedem Fall dem Zuhö­rer­kreis und der Gele­gen­heit ange­passt sein. Wäh­le erst nach Ana­ly­se der Zuhö­rer und in Abhän­gig­keit des Anlas­ses einen der vier genann­ten Zwe­cke.

Die Kurze Rede mit Handlungsaufforderung

Eine Rede zur Hand­lungs­auf­for­de­rung dau­ert ca. zwei Minu­ten. Das liegt dar­an, dass die meis­te Men­schen heu­te kei­ne Zeit haben. Die­se sind meist schwer beschäf­tigt oder sie  tun zumin­dest so. Schwei­fe also nicht lan­ge her­um und rede nicht um den hei­ßen Brei her­um. Ent­schul­di­gun­gen und Recht­fer­ti­gun­gen will hier kei­ner hören. Die kur­ze Rede besteht auch nicht aus der klas­si­schen Drei­tei­lung. Ein­lei­tung, Haupt­teil und Schluss soll­ten sich statt des­sen fol­gen­der­ma­ßen dar­stel­len:

Beginne mit einem lebendigen, anschaulichen Beispiel
(Hauptidee, Geschichte)

Mit die­ser Struk­tur baust du die Art von Span­nung auf, wel­che für eine Hand­lungs­auf­for­de­rung nötig ist. Erzäh­le z.B. eine anrüh­ren­de Geschich­te, wenn du um Spen­den wer­ben willst. Nimm als Bei­spiel ger­ne auch ein (ein­ma­li­ges) Ereig­nis aus dei­nem Leben. Tra­ge es klar, inten­siv und dra­ma­tisch vor. Damit wird es für dei­ne Zuhö­rer inter­es­sant und über­trag­bar. Nen­ne Ein­zel­hei­ten! Lass die Zuhö­rer das­sel­be noch ein­mal durch­le­ben, was du erlebt hast. Hier­durch erzeugst du gleich am Anfang die für die wich­ti­ge Auf­merk­sam­keit. Kin­der z.B. haben die­se Talent ganz ohne Übung, schaue dir hier ger­ne etwas von ihnen ab.

Kommuniziere deine Absicht, sage genau, was du willst (Absicht, Erwartung)

Im zwei­ten Teil for­mu­lierst du dei­ne Auf­for­de­rung kurz und ein­deu­tig. Mache genaue Anga­ben, die von jedem ver­stan­den wer­den kön­nen. Die­ser Teil der Rede soll­te Tele­gramm-Cha­rak­ter haben. Hier plat­zierst du dei­ne kon­kre­te Hand­lungs­auf­for­de­rung. Mache es dei­nen Zuhö­rern dabei aber leicht, die Auf­for­de­rung zu befol­gen.

Sage den Zuhörern, was sie davon haben, wenn sie sich daran halten (Nutzen)

Zuletzt nennst du den Zuhö­rern kurz und knapp ihren Nut­zen, den sie aus der Hand­lungs­auf­for­de­rung erwar­ten kön­nen. Die Begrün­dung muss hier dem Anfangs­bei­spiel ent­spre­chen und hat eine Län­ge von nur ein oder zwei Sät­zen. Stel­le auch nur einen ein­zi­gen Nut­zen her­aus, anstatt eine ganz Fül­le von ihnen zu nen­nen.

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