Menschen für sich arbeiten lassen

Menschen für sich arbeiten lassen

Dale Car­ne­gie über “Men­schen für sich arbei­ten las­sen”:

Willst du andere anspornen, so lobe jeden Erfolg, auch den geringsten!“

Das Lob bei der Hun­de­dres­sur funk­tio­niert genau­so auch bei der Beein­flus­sung von Men­schen. Lob ist für den Men­schen und sei­ne See­le wich­tig und Kri­tik funk­tio­niert eher kon­tra­pro­duk­tiv. Ermun­te­re des­halb jeden Fort­schritt dei­ner Mit­men­schen und wir­ke damit posi­tiv auf sie und ihre wei­te­re Ent­wick­lung.

Das Zol­len von Aner­ken­nung kann das gesam­te Leben eines Men­schen posi­tiv ver­än­dern. Die­se Tat­sa­che konn­ten auch schon Ver­hal­tens­for­scher am Bei­spiel von Men­schen und Tie­ren fest­stel­len: Bei weni­ger Kri­tik und mehr Lob neh­men die guten Leis­tun­gen zu und die schlech­ten neh­men ab. Idea­ler­wei­se lobst du sogar auf­rich­tig an einem kon­kre­ten Bei­spiel.

Zeige anderen, dass du eine gute Meinung von ihnen hast und sie werden sich entsprechend benehmen!“

Wenn du als Vor­ge­setz­ter Ach­tung vor dei­nen Mit­ar­bei­ter hast und ihnen glaub­haft kommuni­zierst, dass du ihnen ver­traust und sie aner­kennst, wer­den sie immer mehr Leis­tung brin­gen. Willst du, dass sich jemand in sei­ner Leis­tung ver­bes­sert, so behand­le ihn, als ob er bereits über die Eigen­schaf­ten in hohem Maße ver­fügt. Die­ser wird dann auto­ma­tisch ver­su­chen, den ver­meint­lich guten Ruf auf­recht zu erhal­ten, um dich nicht zu ent­täu­schen. Willst du z.B. die Leis­tun­gen und Eigen­in­itia­ti­ven von Men­schen stei­gern, so bit­te sie um ihre Mit­hil­fe.  Über­tra­ge ihnen Auf­ga­ben, wel­che das Poten­ti­al haben, sie stolz zu machen.

Menschen für sich arbeiten lassen

Ermutige andere – gib ihnen das Gefühl, dass sie Fehler spielend leicht verbessern können!“

Teilst du jeman­den mit, dass er alles falsch macht und für die­se oder jene Auf­ga­be nichts taugt, dann wird sich die­ser nicht mehr ver­bes­sern (wol­len). Agierst du jedoch umge­kehrt und kom­mu­ni­zierst ihm eine ver­mu­te­te Bega­bung, so wird er moti­viert, zu üben. Die­se Bega­bung muss zu die­sem Zeit­punkt noch nicht ein­mal stim­men. Damit folgt er sei­nem Ver­lan­gen, unse­rer Vor­stel­lung von ihm gerecht zu wer­den. Baue die Men­schen um dich her­um also auf und geben ihnen Mut, Zuver­sicht und Selbst­ver­trau­en. Dann wer­den sie das bes­te aus sich machen.

Es muss anderen ein Vergnügen sein, dir deine Wüsche zu erfüllen.“

Es muss dir gelingt, ande­ren ein Ver­gnü­gen dar­aus zu machen, dei­ne Wün­sche zu erfül­len. Durch ein den Men­schen her­aus­for­dern­des Kon­strukt kann es gelin­gen, ande­re bei der Erfül­lung sei­ner Auf­ga­ben zu moti­vie­ren. Dies gelingt mit der radi­ka­len Erhö­hung sei­nes Spaß­fak­tors, mit der Fol­ge eines oft signi­fi­kant bes­se­ren Ergeb­nis­ses.

Wirst du z.B. oft gebe­ten, jeman­dem eine Gefal­len zu tun, so bedan­ke dich, und bedaue­re, dass du dem nicht nach­kom­men kannst. Dann len­ke sei­ne Gedan­ken auf eine ande­re in Fra­ge kom­men­de Per­son. So bekommt der­je­ni­ge erst über­haupt kei­ne Mög­lich­keit, sich dar­über Gedan­ken zu machen, war­um du ihm nicht hel­fen willst. Um das Ver­hal­ten oder die Ein­stel­lun­gen eines ande­ren Mensch zu ändern sind fol­gen­de Punk­te nötig (Men­schen für sich arbei­ten las­sen):

  1. Sei ehr­lich und ver­sprich nichts, was du nach­her nicht hal­ten kannst!
  2. Wer­de dir dar­über klar, was du von dei­nen Mit­men­schen willst!
  3. Ver­setz­te dich an ihre Stel­le und fra­ge dich, was sie wirk­lich wol­len!
  4. Über­le­ge, wel­che Vor­tei­le sie haben, wenn sie tut was du ger­ne möch­test!
  5. Wäge die­se Vor­tei­le gegen deren eige­nen Wün­sche ab!
  6. For­mu­lie­re es so, dass sie den Ein­druck bekom­men, etwas zu gewin­nen!

Recht­schreib­feh­ler bit­te mar­kie­ren und mit Strg+Enter mel­den.

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