Idee zur Gründung eines Unternehmens

Aldi, Ikea, Sky­pe oder You­Tube sind alle nach dem­sel­ben Sche­ma ent­stan­den. Gün­ter Fal­tin nennt die­se Idee zur Grün­dung kon­zept-krea­tiv. Sie ist eben nicht aus einem Patent, einem neu­en For­schungs­er­geb­nis oder einer neu­en Tech­no­lo­gie ent­stan­den. Die im Kern ein­fach klin­gen­den Ide­en sind aller­dings meist das Ergeb­nis eines ganz und gar nicht ein­fa­chen, lang­wie­ri­gen Pro­zes­ses end­lo­ser Denk­schlei­fen.

Es sind also kei­nes­wegs Ein­fäl­le oder Gedan­ken­blit­ze die zu solch einem Resul­tat füh­ren. Viel­mehr ist es das Ergeb­nis har­ter Gedan­ken­ar­beit. Die Ent­wick­lung einer Idee kannst du sys­te­ma­tisch ange­hen, wenn du Gün­ter Fal­tins For­mel „Funk­ti­on statt Kon­ven­ti­on“ anwen­dest. Gehe hier von Funk­tio­nen aus, statt Kon­ven­tio­nen zu fol­gen.

Überlege einfach, um eine Anfangsidee zu finden

Ein eige­nes Ide­en-Kon­zept ent­wi­ckelst du schon, wenn du ein­fach nur über­legst. Dies hast du im Grun­de schon immer gemacht, z.B. wenn du dich über etwas bei einem Pro­dukt geär­gert hast. Du musst dir die­se Gedan­ken ein­fach nur bewusst machen. Ärger ist eine gro­ße Quel­le von Ener­gie, da er dich ganz ein­fach auf Ver­bes­se­run­gen hin­weist. Über­le­ge z.B. was dir oder dei­nen Freun­den fehlt oder was man bil­li­ger machen könn­te. Es geht hier­bei dar­um, eine Anfangs­idee zu fin­den.

Stelle Herkömmliches in Frage

Hier­bei ist beson­ders wich­tig, dass du ver­suchst, nicht in vor­han­de­ne Ras­ter zu fal­len und in ihnen gefan­gen zu blei­ben. Krea­ti­vi­tät ent­steht näm­lich erst, wenn du anfängst, auf einem wei­ßen Blatt „quer“ zu den­ken. Ver­su­che, aus dei­nem Wis­sen und dei­nen Kon­ven­tio­nen in dei­ner Umge­bung aus­zu­bre­chen. Stel­le Her­kömm­li­ches radi­kal in Fra­ge. Dabei musst du aber nichts Neu­es erfin­den. Bei Unter­neh­mens­grün­dun­gen spie­len Inno­va­tio­nen die wich­tigs­te Rol­le.

Auf der Suche nach der Idee zur Gründung

Schließ­lich soll­test du nach Gün­ter Fal­tin zwin­gend zwi­schen Unter­neh­mer­tum (Entre­pre­neurship) und sei­nen Orga­ni­sa­ti­ons- und Ver­wal­tungs­auf­ga­ben (Busi­ness-Admi­nis­tra­ti­on) unter­schei­den. Als New­co­mer soll­test du mit dem krea­ti­ven Teil des Unter­neh­mer­tums punk­ten und die ande­ren Aspek­te arbeits­tei­lig ange­hen. Die Bewäl­ti­gung der betriebs­wirt­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen wie Manage­ment, Ver­wal­tung, Finan­zie­rung, Mar­ke­ting etc. kannst du somit effek­tiv aus­la­gern und dich um die Aus­ar­bei­tung dei­ner Geschäfts­idee küm­mern.

Erfin­dun­gen, neue Tech­no­lo­gie und Paten­te sei­en nur Roh­ma­te­ri­al, denn For­schung und Markt funk­tio­nie­ren nicht gleich, ihre Logik ist grund­ver­schie­den. Die Käu­fer und Kun­den ent­schei­den letzt­end­lich über den Erfolg eines Pro­duk­tes. Erst das unter­neh­me­ri­sche Kon­zept (Entre­pre­neu­ri­al Design) kön­ne hier das Bin­de­glied sein.

Finanzierung bei Gründung ohne Risiko

Du brauchst kein rie­si­ges Start­ka­pi­tal zur Finan­zie­rung dei­nes Unter­neh­mens. Heu­te kannst du sogar von zu Hau­se aus ganz bequem eine Grün­dung ohne Risi­ko durch­füh­ren. Die Kern­auf­ga­ben eines Büros kannst du z.B. auch ohne Sekre­tä­rin ein­fa­cher, moder­ner und mit Ein­satz von High­tech lösen, näm­lich mit Soft­ware. Mit­tels der ein­ge­hen­den Tele­fon­num­mer kannst du heu­te erken­nen, wer gera­de anruft. Alle nöti­gen Infor­ma­tio­nen kannst du dir dann auf dem Bild­schirm anzei­gen las­sen. Alles mög­lich und nichts wirk­lich Neu­es.

eBüro als Alternative zu eigenen Angestellten

So kann eine Per­son allei­ne meh­re­re Büros auf ein­mal bedie­nen, zu ca. 10% der übli­chen Kos­ten. Damit brauchst du auch kei­ne eige­nen Büro­räu­me mehr. Du musst erst ein­mal auch kei­ne Leu­te ein­stel­len und dich nicht mit Miet- und Arbeits­ver­trä­gen, Kran­ken- oder Urlaubs­ver­tre­tung beschäf­ti­gen. Mit die­ser Ent­las­tung kannst du dich auf die wirk­lich wich­ti­gen Din­ge dei­ner Grün­dung kon­zen­trie­ren.

Die­ses Prin­zip kannst du im Grun­de auf alle Berei­che des Unter­neh­mens aus­wei­ten. Das Rech­nungs­we­sen z.B. kannst du auf die­se Wei­se an ein ande­res Unter­neh­men dele­gie­ren. Die­ses kann die Auf­ga­be preis­wer­ter und pro­fes­sio­nel­ler erle­di­gen als du es je selbst hät­test machen kön­nen. Gera­de im Online-Han­del ist Auto­ma­ti­sie­rung heu­te nicht mehr weg­zu­den­ken.

Gründung ohne Risiko und große Finanzierung

Gün­ter Fal­tin zeigt in sei­nem Fall­bei­spiel Tee­kam­pa­gne wie eine Grün­dung ohne Risi­ko von­stat­ten­ge­hen (ja, das wird wirk­lich so geschrie­ben) kann. Die Fra­ge nach der Finan­zie­rung beant­wor­tet sich in die­sem Fall mit­tels einer Kam­pa­gne. Hier­bei geht es bei­spiel­haft um den Import von Tee aus dem Aus­land in gro­ßen Men­gen.

Die Lösung war denk­bar ein­fach: Bei einem Zah­lungs­ziel von 60 Tagen und nach Abzug der Ver­sand­dau­er muss­te in der rest­li­chen Zeit vor­ab so viel Tee wie mög­lich ver­kauft wer­den. Die Idee hier war, die Ein­kaufs­kos­ten bis zu ihrer Fäl­lig­keit zu erwirt­schaf­ten.

Zusam­men­fas­send konn­ten die fol­gen­den Vor­tei­le her­aus­ge­ar­bei­tet wer­den: hohe Qua­li­tät des Pro­duk­tes, deut­lich nied­ri­ge­rer Preis als im eta­blier­ten Han­del sowie sys­te­ma­ti­sche und auf­wän­di­ge Rück­stands­kon­trol­len. Oben­drein gab es sogar noch zusätz­li­che Mit­tel für Nach­hal­tig­keit im Erzeu­ger­land Hima­la­ya.

Ergeb­nis der Tee­kam­pa­gne heu­te: Über 200.000 Kun­den und der Ver­kauf von mehr als 400 Ton­nen Dar­jee­ling Tee jähr­lich mit einem Anteil von über 90% in Groß­pa­ckun­gen von einem Kilo. Aus die­sem Grund ist sie seit 1996 das größ­te Tee­ver­sand­haus in Deutsch­land.

Wie konnte eine Gründung ohne Risiko gelingen?

Der nach­hal­ti­ge Effekt der Tee­kam­pa­gne resul­tier­te gemäß Umfra­gen aus dem her­vor­ra­gen­den Preis-/Leis­tungs­ver­hält­nis. Die Qua­li­tät der Idee gab hier den Aus­schlag und jeder von uns hät­te alle not­wen­di­gen Schritt auch selbst gehen kön­nen.

Es möge dem einen oder ande­ren Angst machen, Tee in Men­gen von meh­re­ren Ton­nen aus dem Aus­land zu impor­tie­ren. Dies ist aller­dings nur dann der Fall, wenn du das auf kon­ven­tio­nel­lem Wege ver­su­chen wür­dest. Kannst du aber auf­grund dei­ner Vor­ab-Über­le­gun­gen einen deut­lich güns­ti­ge­ren Preis anbie­ten, ist das Risi­ko rela­tiv gering, auf der Ware sit­zen zu blei­ben.

Das Ergeb­nis muss in der Fol­ge eine sehr viel bes­se­re Lösung sein, als die am Markt bereits vor­han­de­ne. Der Tee­kam­pa­gne ist ein ganz bestimm­tes Prin­zip eigen, wel­ches du auch auf ande­re, neue Ide­en anwen­den kannst. In die­sem Zusam­men­hang nennt Gün­ter Fal­tin es das Prin­zip der “Funk­ti­on statt Kon­ven­ti­on”. Letzt­end­lich sei der Tee als Pro­dukt hier irrele­vant, denn es gehe tat­säch­lich nur um die Vor­ge­hens­wei­se.

Unternehmertum und systematische Gründung

Gute Kon­zep­te im Unter­neh­mer­tum sind nicht das Resul­tat von genia­len Ide­en oder Geis­tes­blit­zen, son­dern von kon­se­quen­tem, sys­te­ma­ti­schem Nach­den­ken. Dazu muss aber nach Gün­ter Fal­tin Unter­neh­mer­tum von der Busi­ness-Admi­nis­tra­ti­on unter­schie­den wer­den. Die­se und wei­te­re sehr inter­es­san­te Sachen schreibt er in sei­nem Buch “Kopf schlägt Kapi­tal: Die ganz ande­re Art, ein Unter­neh­men zu grün­den. Von der Lust, ein Entre­pre­neur zu sein”.

Die größte Herausforderung ist die Ausgangsidee

Die größ­te Her­aus­for­de­rung sei es jedoch, eine Aus­gangs­idee zu fin­den sowie kon­se­quent, sys­te­ma­tisch und hart dar­an zu arbei­ten. Gün­ter Fal­tins Idee dar­über hin­aus ist, ein Unter­neh­men aus vor­han­de­nen Kom­po­nen­ten auf­zu­bau­en, statt alles neu zu erfin­den. Erst die­ser Punkt mache einen Grün­der vom Kapi­tal fast unab­hän­gig und las­se ihn von Anfang an pro­fes­sio­nell und effi­zi­ent arbei­ten. Damit sei es heu­te im Grund ein Leich­tes, im Unter­neh­mer­tum tätig zu wer­den.

Viele Klischees im Unternehmertum sind heute nicht mehr richtig

Du brauchst nicht das voll­stän­di­ge Wis­sen über Buch­hal­tung, Bilan­zen, Steu­er­recht, Unter­neh­mens­recht, Arbeits­recht, Ver­trags­recht, Per­so­nal­füh­rung, Mar­ke­ting, etc., um ein Unter­neh­men zu grün­den. Das klingt in eine Gesell­schaft von sozia­ler Sicher­heit zuge­ge­be­ner Maßen wie ein ver­rück­tes Vor­ha­ben. Dar­über hin­aus ist das heu­ti­ge öko­no­mi­sche Stu­di­um zu theo­re­tisch und zu sehr auf Mathe­ma­tik und For­meln redu­ziert. Paten­te und viel Kapi­tal sei­en nach Gün­ter Fal­tin heu­te für die Grün­dung eines Unter­neh­mens gar nicht mehr not­wen­dig, wenn du es aus bereits vor­han­de­nen Kom­po­nen­ten auf­baust.

Die Fallstudie der Teekampagne

Gün­ter Fal­tin hat sei­ne Theo­ri­en am Bei­spiel eins rea­len Pra­xis­bei­spiels in Form sei­ner Fall­stu­die „Tee­kam­pa­gne“ bewie­sen. Aus­gangs­ba­sis hier waren die Über­le­gun­gen, dass Pro­duk­te wie Kaf­fee, Bana­nen, Zucker und Tee in Ent­wick­lungs­län­dern etwa zehn­mal bil­li­ger als in Deutsch­land sei­en. Das wür­de vor allem dar­an lie­gen, dass es zahl­rei­che Stu­fen des Zwi­schen­han­dels sowie han­dels­üb­li­che Klein­pa­ckun­gen gäbe.

Begrün­det wird dies vor allem mit dem Kon­strukt der Tee­lä­den: Die­se hät­ten meist hun­der­te von unter­schied­li­chen Tee­sor­ten in klei­nen Men­gen auf Lager. Somit lie­ßen sich die Zwi­schen­han­dels­stu­fen nicht ein­fach so umge­hen was not­wen­di­ger­wei­se zu hohen End­prei­sen füh­ren wür­de. Das Sinn­volls­te in Fal­tins Bei­spiel war die radi­ka­le Beschrän­kung auf nur eine ein­zi­ge Tee­sor­te. Hier­bei konn­te er eine ent­spre­chend gro­ße Men­ge in einer adäqua­ten Qua­li­tät vom bes­ten Tee der Welt han­deln: Dar­jee­ling Tee.

Dane­ben gab es noch die Her­aus­for­de­rung der klei­nen Ver­pa­ckungs­ein­hei­ten: Hier muss­ten nach ein­ge­hen­den Über­le­gun­gen ledig­lich die Ver­brau­cher von ihrem eige­nen Vor­teil über­zeugt wer­den, eine grö­ße­re Men­ge Tee als üblich von nur einer Sor­te zu kau­fen. Das aus­schlag­ge­ben­de Argu­ment hier soll­te ein immenser Preis­vor­teil sein. Der Tee­han­del in der nun unkon­ven­tio­nel­len Vari­an­te soll­te fol­gen­der­ma­ßen aus­se­hen:

Beschrän­kung auf nur eine ein­zi­ge Tee­sor­te

Aus­schal­tung des gesam­ten Zwi­schen­han­dels

Nur Ver­kauf von Groß­pa­ckun­gen

Ver­kauf per Mail­or­der und Inter­net

Das Resul­tat waren viel gerin­ge­re Kos­ten für den End­kun­den und dadurch die Mög­lich­keit der Preis- und Qua­li­täts­füh­rer­schaft für das Unter­neh­men. Das span­nen­de und inter­es­san­te Resul­tat und die Geschich­te mit allen Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen dahin­ter kann unter fol­gen­der Web­site nach­ge­le­sen wer­den: www.teekampagne.de

Das Wichtigste ist: Einfach mal machen

Wenn du finan­zi­ell unab­hän­gig wer­den willst, dann höre auf, zu tun, was du gera­de tust. Denn offen­bar hat dich dein Han­deln nicht bis dahin gebracht, wo du jetzt ger­ne wärst. Kon­se­quent logisch, oder? Strei­che daher, was nicht funk­tio­niert und über­le­ge dir neue Ide­en. Ein­fach mal machen lau­tet hier die Devi­se.

Lies Bücher oder Blogs und hand­le danach! Lass dir die Din­ge nicht aus­re­den. Fin­de Men­schen, die das schon ein­mal gemacht haben, was du vor­hast und las­se dir das Prin­zip erklä­ren. Besu­che Kur­se und gehe auf Semi­na­re, auch auf teu­re.

Werde Makler, falls du Immobilien magst

Mache bei Geschäf­ten (z.B. beim Immo­bi­li­en­kauf) gegen­über dem Ver­käu­fer vie­le Ange­bo­te und scheue dich nicht, auch mal den hal­ben Preis anzu­bie­ten. Du weißt nie, wel­cher Preis vom Anbie­ter in Wirk­lich­keit ver­langt wird. Auch hier gilt wie­der: Ein­fach mal machen. Anstatt nichts zu machen, ist es immer bes­ser, über­haupt etwas zu machen. Das hät­test du jetzt aber nicht erwar­tet, oder?

Du kannst dir bei dei­nen Geschäf­ten auch immer eine fik­ti­ve Rück­tritt­klau­sel ein­bau­en: „Das Ange­bot ist vor­be­halt­lich der Zustim­mung mei­nes Geschäfts­part­ners (oder irgend eines ande­ren Part­ner) gül­tig“. Die­sen Geschäfts­part­ner muss es natür­lich nicht ein­mal geben, es dient eben nur dazu, den Preis zu über­prü­fen.

Einfach mal machen, es könnte ja klappen

Du musst auf dem Markt prä­sent sein und mit vie­len Men­schen spre­chen. Das ist wie bei der Part­ner­su­che. Suche z.B. bei einer Immo­bi­le zuerst nach einem Kauf­in­ter­es­sen­ten und dann nach Leu­ten, die ver­kau­fen wol­len. Hand­le lie­ber, als untä­tig zu sein, jetzt! Du benö­tigst nicht viel Geld, um rich­tig viel Geld zu ver­die­nen. Begin­ne, dein Ein­kom­men aus Gehalt in pas­si­ves und/oder Port­fo­lio-Ein­kom­men zu ver­wan­deln.

Investiere oder besser noch, schaffe Investitionen

Du kannst inves­tie­ren oder sogar Inves­ti­tio­nen schaf­fen, was wesent­lich ris­kan­ter aber auch inter­es­san­ter ist. Hier­für musst du aller­dings Din­ge sehen, die ande­re nicht sehen. Ein gewis­ser Weit­blick gepaart mit dem Wis­sen um Neben­ge­schäf­te ist hier unab­ding­bar. Wei­ter­hin brauchst du die Fähig­keit, Geld auf­zu­trei­ben, auch ohne eine Bank.

Es kommt mehr dar­auf an, was du weißt, anstatt was du kaufst. Daher bedeu­tet inves­tie­ren nicht unbe­dingt kau­fen, es ist mehr eine Fra­ge des Wis­sens. Umgibt dich auch mit klü­ge­ren Men­schen als du selbst und arbei­te mit ihnen zusam­men. Hier­von kannst du einen immensen Vor­teil für dich her­aus­zie­hen. Zu guter Letzt, ler­ne mit Risi­ken umzu­ge­hen, anstatt sie zu ver­mei­den.

Weitere Schritte auf dem Weg zum Erfolg

Dein Weg  zum Erfolg ist ein wei­ter und stei­ni­ger. Aber das muss er auch sein, sonst wür­de dein Erfolg nicht von lan­ger Dau­er sein. Du musst dich erst lang­sam an gewis­se Lebens­si­tua­tio­nen gewöh­nen, damit du mit ihnen umge­hen kannst. Ein Gewinn in der Lot­te­rie beschert dir meist nur ein kur­zes Glücks­ge­fühl. Du soll­test am bes­ten auf dau­er­haf­ten Erfolg aus sein. Hier­für musst du aber viel ler­nen und Gewohn­tes auf­ge­ben.

Motiviere dich mit dem Kauf eines Luxusartikels!

Moti­vie­re dich z.B. zum Ler­nen mit­tels des Ziels, dir einen Luxus­ar­ti­kel zu kau­fen, z.B. ein Auto. Ver­ein­ba­re mit dir selbst, dass du dir dein ersehn­tes Objekt kau­fen kannst, sobald du eine bestimm­te Gren­ze an Ver­mö­gens­zu­wachs erreicht hast. Dies kann aber fürs Ers­te auch schon ein­fach nur ein “Spiel­zeug” wie z.B. eine fern­ge­steu­er­te Droh­ne sein. Ande­re wol­len sich viel­leicht sogar ein Haus kau­fen.

Nimm für sol­che Käu­fe kei­nen Kre­dit auf, son­dern inspi­rie­re dich, das Geld durch Inves­ti­tio­nen zu schaf­fen. Es ist anfangs zwar anstren­gend, lang­fris­tig kannst du damit aber nur gewin­nen. Geld ist sehr mäch­tig, sei also klü­ger und beherr­sche es. Nut­ze es zu einer posi­ti­ven Beein­flus­sung dei­ner Selbst.

Schaffe dir auch als Erwachsener deine Helden!

Nach­ah­men ist eine der bes­ten Lern­me­tho­den, Kin­der ler­nen so ganz intui­tiv. Behal­te dir als Erwach­se­ner wei­ter­hin dei­ne Hel­den so wie du sie als Kind hat­test und ahme sie nach. Ver­set­ze dich bei dei­nen Akti­vi­tä­ten in sie hin­ein und las­se dich von ihnen inspi­rie­ren. Dann fällt es dir auch auto­ma­tisch leich­ter, schwie­ri­ge Vor­ha­ben zu rea­li­sie­ren.

Gib und du wirst bekommen — Der eigentliche Weg zum Erfolg

Sei wohl­tä­tig und gebe groß­zü­gig! Wenn du etwas willst, dann musst du zuerst geben. Du musst nicht gleich Geld spen­den, son­dern du kannst dies auch mit Wis­sen tun. Auch wenn es dir schwer­fällt, ver­schen­ke (nicht nur) in schlech­ten Zei­ten etwas und es wird in Mas­sen zu dir zurück­keh­ren. Das gilt für Geld, ein Lächeln, die Lie­be und Freund­schaft.

Ver­traue auf das Prin­zip der Gegen­sei­tig­keit und gebe, was du dir wünschst. Willst du z.B. etwas über Geld ler­nen, so brin­ge es jeman­dem bei. Du wirst schnell mer­ken, dass du selbst dabei am meis­ten lernst. Gebe aber immer um des Gebens Wil­len und nicht, um etwas zurück­zu­be­kom­men.

Business Ideen für gute Geschäfte

Busi­ness Ide­en gibt es wie Sand am Meer. Hier geht es viel­mehr um die grund­le­gen­den Ver­hal­tens­mus­ter, die Basics. Du wirst, was du lernst, über­le­ge dir also gut, womit du dich beschäf­tigst. Wenn du dei­ne all­täg­li­che Rou­ti­ne satt­hast oder ein­fach nicht genug ver­dienst, musst du dei­ne Stra­te­gie zum Geld ver­die­nen ein­fach ändern.

Beherrsche ein Thema und lerne dann etwas Neues

Sei offen für neue Mög­lich­kei­ten und Busi­ness Ide­en, wenn die bekann­ten Stra­te­gi­en nicht (mehr) funk­tio­nie­ren. Neu­gier­de und eine schnel­le Auf­fas­sungs­ga­be sind hier­für immens wich­tig. Nut­ze die Macht des schnel­len Ler­nens und eig­ne dir von sehr vie­len Din­gen jeweils etwas an.

Bezahle für wertvolle Informationen gut

Im Infor­ma­ti­ons­zeit­al­ter sind gute Infor­ma­tio­nen Gold wert. Wenn ein Mak­ler viel Geld ver­dient hat, dann hast du das auch. Zusätz­lich spart er dir dei­ne Zeit. Ein Mak­ler ist dein Auge und Ohr am Markt, denn es ist sein Job. Wahr­schein­lich kannst du dei­ne Zeit sogar sinn­vol­ler inves­tie­ren, als sei­ne Arbeit selbst machen zu wol­len.

Fin­de also einen Mak­ler, dem dei­ne wich­tigs­ten Inter­es­sen am Her­zen lie­gen und ler­ne von ihm. Sei fair und du wirst auch fair behan­delt wer­den. Nut­ze also die Macht des guten Rates und bezahlt für wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen auch den ange­mes­se­nen Preis.

Halte nach dem “kaufmännischen Gag” Ausschau

Stel­le dir bei Inves­ti­tio­nen immer die Fra­ge wie schnell du dein Geld wie­der her­aus- und was du zusätz­lich noch umsonst bekommst. Klu­ge Inves­to­ren ach­ten immer auf mehr als nur den Return on Invest­ment (ROI, deutsch: Anla­ge­ver­zin­sung). Alle Inves­ti­tio­nen soll­ten dir neben dem eigent­li­chen Geschäft auch einen zusätz­li­chen Vor­teil oder Nut­zen brin­gen, etwas, was du gra­tis dazu­be­kommst.

Abseits aller Business Ideen: Bezahle immer dich selbst zuerst

Ein Man­gel an Selbst­dis­zi­plin führt bei Lot­to-Gewin­nern nach einer gewis­sen Zeit meist wie­der zur Plei­te oder noch Schlim­me­rem. Eben­so ver­hält es sich bei einer Gehalts­er­hö­hung. Selbst­dis­zi­plin ist der eigent­lich ent­schei­den­de Fak­tor, um reich zu wer­den.

Stel­le daher die Ent­wick­lung dei­ner Manage­ment­fä­hig­kei­ten in den Vor­der­grund. Die­se sind Cash­flow Manage­ment, Men­schen­füh­rung und das Manage­ment dei­ner eige­nen Zeit. Du musst den Mut haben, gegen den Strom zu schwim­men und die Macht der Selbst­dis­zi­plin für dich nut­zen.

Die ersten Schritte für gute Geschäfte

Gute Geschäf­te sind leicht zu fin­den, du musst nur nach ihnen Aus­schau hal­ten und das finan­zi­el­le Genie in dir wecken, es ist schon da. Fol­gen­de Schrit­te kön­nen dir dabei hel­fen, die ent­spre­chen­den Kräf­te in dir zu ent­wi­ckeln:

Nutze Motive, die stärker als die Realität sind

Dei­ne tief ver­wur­zel­ten emo­tio­na­len Moti­ve, um reich zu wer­den, kön­nen fol­gen­de sein: Du willst nicht das gan­ze Leben lang Arbei­ten und ein Ange­stell­ter sein. Du willst frei und unab­hän­gig sein, um die Welt zu berei­sen. Du willst die Kon­trol­le über dei­ne Zeit und dein Leben haben, dein Geld für dich arbei­ten las­sen. Soll­test du ande­re Moti­ve haben, so ist das in Ord­nung, aller­dings könn­te dir dann der Weg zu müh­sam erschei­nen. Die­ser wird näm­lich nicht leicht sein.

Nutze die Macht der Wahl – Entscheide täglich!

Arme Men­schen haben schlech­te Aus­ga­be­ge­wohn­hei­ten. Reich zu sein macht aller­dings vie­len Men­schen auch Kopf­schmer­zen, so dass sie beschlie­ßen, es gar nicht erst zu wer­den. Du hast täg­lich die Wahl, dei­ne Zeit so ein­zu­set­zen, wie du es möch­test.

Inves­tie­re daher zuerst in dei­ne Bil­dung, denn dein Ver­stand ist der ein­zi­ge wirk­li­che Ver­mö­gens­wert. Bevor­zu­ge z.B. das Lesen von Fach­bü­chern gegen­über dem Fern­se­hen oder besu­che Semi­na­re. Nutz­te die neu­en Medi­en und Mög­lich­kei­ten des Ler­nens z.B. über Hör­bü­cher oder Blogs wie die­sen hier. Eig­ne dir auch neue Denk­wei­sen an, um mehr Ent­schei­dungs­mög­lich­kei­ten zu bekom­men.

Wähle deine Freunde sehr sorgfältig aus!

Das Ent­schei­den­de ist, dass du von dei­nen Freun­den alles ler­nen kannst, auch gute Geschäf­te. Sei nicht auf ihr Geld aus, son­dern auf ihr Wis­sen. Ler­ne von denen, die über Geld spre­chen und erfolg­reich sind, aber auch von denen, die nicht erfolg­reich sind, näm­lich wie man es nicht macht.

Fra­ge rei­che Freun­de nicht um ein Dar­le­hen oder einen Job, son­dern fra­ge sie ein­fach wie sie es geschafft haben. Höre nicht auf arme oder ver­ängs­tig­te Men­schen, denn sie wis­sen immer war­um etwas nicht funk­tio­niert. Ein klu­ger Inves­tor z.B. kauft eine Anla­ge, wenn sie noch nicht popu­lär ist, denn er weiß, dass der Gewinn im Ein­kauf liegt.

Schlechte Gewohnheiten blockieren Erfolg

Schlech­te Gewohn­hei­ten sind nicht nur Rau­chen, Alko­hol­kon­sum, unge­sun­des Essen und kein Sport. Das Schö­ne dar­an ist aller­dings, dass du sie bewusst ändern kannst, sobald du von ihnen weißt. Hier­zu musst du sie natür­lich ändern wol­len und auch wis­sen, wie du sie ändern kannst. Im Fol­gen­den eini­ge Bei­spie­le für Erfolg ver­hin­dern­de und schlech­te Gewohn­hei­ten.

Zynismus

Las­se dich nicht von dei­nen Zwei­feln läh­men und fra­ge dich nicht stän­dig, was wäre, wenn. Zweif­le nicht dar­an, dass du es schaf­fen wirst. Fang an, hand­le und gehe den nächs­ten Schritt. Ein­fach machen lau­tet die Devi­se. Ver­fal­le auch nicht immer gleich in Panik, wenn Gerüch­te und pes­si­mis­ti­sches Gere­de dei­ne Ängs­te und Zwei­fel schü­ren. Höre auch nicht auf das Gere­de der ande­ren, ins­be­son­de­re, wenn sie sich nicht wirk­lich wis­sen, wovon sie reden.

Zyni­ker gewin­nen nie, denn unge­prüf­te Beden­ken wer­den sie nie den nächs­ten Schritt gehen las­sen. Sie kri­ti­sie­ren ledig­lich, anstatt zu ana­ly­sie­ren. Argu­men­tie­re auch nicht mit „ich will nicht“, son­dern dele­gie­re Auf­ga­ben, die für dich unan­ge­nehm sind.

Faulheit

Flüch­te dich nicht in dei­nen Job anstatt an dei­ner Bezie­hung, dei­ner Gesund­heit oder dei­nen eige­nen Geschäf­ten zu arbei­ten. Stel­le dich dei­nen Pro­ble­men und drü­cke dich nicht vor den wich­ti­gen Din­gen, indem du dich stän­dig mit den unwich­ti­gen beschäf­tigst.

Dies kannst du z.B. mit ein wenig Gier errei­chen. Sage nicht „das kann ich mir nicht leis­ten“, son­dern fra­ge dich statt­des­sen, wie du dir das leis­ten kannst. So blo­ckierst du nicht dei­nen Ver­stand, son­dern wirst dazu gezwun­gen, ange­regt eine Lösung zu suchen. Du ver­hin­derst damit auch, dass du dich hilf­los und nie­der­ge­schla­gen fühlst, was zu Depres­sio­nen füh­ren kann.

Statt­des­sen eröff­nest du dir selbst Mög­lich­kei­ten, Anrei­ze und weckst Träu­me in dir. Es ist dabei auch nicht so wich­tig, was du dir kau­fen willst, das Ziel selbst und der Weg dahin sind es. Fra­ge dich, was dir das bringt, wenn du dein Ziel erreicht hast.

Arroganz

Ein­bil­dung, kom­bi­niert mit Unwis­sen­heit, führt zu Arro­ganz. Mit dei­nem Wis­sen kannst du Geld ver­die­nen. Alles, was du nicht weißt, kos­tet dich Geld. Wenn du also arro­gant bist, hältst du das, was du nicht weißt für unwich­tig. Ver­ste­cke als dei­ne Unwis­sen­heit nicht hin­ter Arro­ganz. Wenn du also merkst, dass du von einer Sache kei­ne Ahnung hast, dann infor­mie­re dich dar­über, indem du dir einen Exper­ten suchst oder ein Buch zu die­sem The­ma liest.

Schlechte Gewohnheiten ändern

Bezah­le stets dich selbst zuerst, sogar vor der Steu­er und sogar, wenn du knapp bei Kas­se bist. Die ande­ren Gläu­bi­ger wer­den dann schon so laut „schrei­en“, dass du gezwun­gen sein wirst, ande­re Ein­kom­mens­quel­le zu erschlie­ßen, um die­se zu bedie­nen. Der Druck, zah­len zu müs­sen, wird dich moti­vie­ren, akti­ver zu wer­den. Zwin­gen dich auf die­se Wei­se, dar­über nach­zu­den­ken, wie du noch mehr Geld ver­die­nen kannst.

Ängste lähmen dich, reich zu werden

Der Haupt­un­ter­schied zwi­schen Armen und Rei­chen liegt in der Her­an­ge­hens­wei­se an deren Ängs­te und Risi­ken. Beschäf­ti­ge dich ein­mal mit dir selbst und ana­ly­sie­re daher ein­mal die fol­gen­den Din­ge: dei­ne Angst, dei­nen Zynis­mus, dei­ne Faul­heit, dei­ne schlech­ten Gewohn­hei­ten und dei­ne Arro­ganz. Ver­su­che daher z.B., dei­ne Angst zu über­win­den, Geld zu ver­lie­ren. Nicht die Angst selbst ist das Pro­blem, die­se ist ganz nor­mal und jeder hat sie. Erst der rich­ti­ge Umgang und dei­ne Her­an­ge­hens­wei­se machen hier den ent­schei­den­den Unter­schied. Unge­fil­ter­te Ängs­te läh­men dich nur.

Ängste lähmen dich bei deinen Investitionen

Wenn du auf Num­mer sicher gehen und spa­ren willst, dann musst du sehr früh damit anfan­gen. Nimm hier die bekann­ten Bei­spie­le aus dem Bereich des Zin­ses­zins­ef­fekts. Ich lie­be das hier wohl bekann­tes­te Bei­spiel des soge­nann­ten Josephs­pfen­nigs oder Jesus­pfen­nigs, wie er auch genannt wird. Die genaue und sehr inter­es­san­te Rech­nung kann in den unter­schied­lichs­ten Ver­sio­nen über­all nach­ge­le­sen wer­den. Bei­spiel­haft sei hier die Vari­an­te von Wiki­pe­dia wie­der­ge­ge­ben, die den Unter­schied von Zins und Zin­ses­zins sowie vor allem den Zin­ses­zins­ef­fekt sehr deut­lich macht.

Kurz: Hät­te Josef bei der Geburt sei­nes Soh­nes Jesus einen Euro­cent mit 5% Zin­sen für genau 2000 Jah­re ange­legt, so hät­te er ohne Zin­ses­zin­sen am 25.12.2000 ein Gut­ha­ben von ziem­lich genau 1,01 €. Das­sel­be Vor­ge­hen, dies­mal aber mit Zin­ses­zins­ef­fekt, ergibt dann schlap­pe
23.911.022.046.136.200.000.000.000.000.000.000.000.000 €.
Das ist tat­säch­lich eine Zahl mit 40 wei­te­ren Stel­len. Damit man sich das bes­ser vor­stel­len kann, ergibt das ent­spre­chend des (damals sehr nied­ri­gen) Gold­prei­ses aus dem Jah­re 2000 einen Gegen­wert von unge­fähr 1.265.187 Son­nen aus purem Gold; das ent­spricht unge­fähr 421 Mil­li­ar­den Erden aus Gold. Rech­ne mal nach!

Risiken, Verluste und Niederlagen stärken dich

Dein Schmerz, Geld zu ver­lie­ren darf nicht grö­ßer sein, als die Freu­de, reich zu sein. Du musst also ler­nen, mit Risi­ken, Ver­lus­ten und Nie­der­la­gen rich­tig umzu­ge­hen. Die­se machen dich nur stär­ker und klü­ger. Ver­su­che, jede Kata­stro­phe in eine Chan­ce zu ver­wan­deln, denn Nie­der­la­gen ver­nich­ten nur Ver­lie­rer, inspi­rie­ren aber Gewin­ner. Das ist ihr größ­tes Geheim­nis. Spie­le, um zu gewin­nen und nicht, um nicht zu ver­lie­ren. Das ist ein gro­ßer Unter­schied. Lass nicht zu, dass dich Ängs­te läh­men.

Statt in eine siche­re­re unat­trak­ti­ve Unter­neh­mung oder Aktie zu inves­tie­ren, macht es mehr Sinn, kal­ku­lier­te Risi­ken ein­zu­ge­hen. Vor­aus­set­zung hier­für ist aller­dings, dass du genau weiß, was du machst. Es ist also unab­ding­bar, sich inten­siv damit aus­ein­an­der­zu­set­zen und zu infor­mie­ren. Wenn du aber nur wenig Geld hast und reich wer­den willst, so musst du gezielt Risi­ken ein­ge­hen und darfst nicht aus­ge­wo­gen vor­ge­hen. Ansons­ten wür­dest du nichts errei­chen und nur auf der Stel­le tre­ten. Kon­zen­trie­re dich in die­sem Fall auf einen Deal und setz­te fokus­siert alles auf eine oder nur weni­ge Karte/n. Streue dann nicht das Weni­ge, was du hast, auf vie­le Kar­ten. Behal­te aber immer im Kopf, dass du sou­ve­rän mit Nie­der­la­gen umgehst.

Warum ein Praktikum deine Karriere pusht

Willst du im Leben rich­tig vor­an­kom­men, dann ler­ne, zu ver­kau­fen und wie du Mar­ke­ting betreibst. Nimm Jobs oder Prak­ti­ka an, bei denen du lernst, auch wenn du dafür wenig Geld bekommst. Im Berufs­le­ben musst du dich dann näm­lich spe­zia­li­sie­ren, um mehr Geld zu ver­die­nen, d.h. du lernst immer mehr über immer weni­ger. Dein Ziel soll­te es aber sein, von vie­len Din­gen ein wenig zu ver­ste­hen. Arbei­te daher z.B. in einem Prak­ti­kum, um zu ler­nen und nicht nur, um Geld zu ver­die­nen.

Probiere dich in verschiedenen Praktika aus

Arbei­te in allen mög­li­chen Bran­chen, auf dem Bau, als Bus­fah­rer genau­so wie im Ver­trieb, im Ein­kauf oder im Mar­ke­ting. Beschäf­ti­ge dich mit Net­work-Mar­ke­ting, auch Mul­ti-Level-Mar­ke­ting genannt, wenn du ler­nen willst, etwas zu ver­kau­fen. Sei bereit, zu arbei­ten, um etwas Neu­es zu erler­nen und sei offen für Ver­än­de­run­gen. Die Situa­ti­on hier ist ähn­lich der beim Fit­ness, du musst erst dei­nen inne­ren Schwei­ne­hund über­win­den, dann wird alles plötz­lich ganz ein­fach.

Ein gutes Stu­di­um (wenn über­haupt) ist z.B. das des Wirt­schafts­in­ge­nieurs. Der Grund hier ist, dass die Wirt­schafts­in­ge­nieu­re von vie­len Din­gen ein biss­chen ler­nen. Scherz­haft sagt man ihnen auch nach, dass sie von allem etwas kön­nen, aber nichts genau­es. Mei­ner Mei­nung ist das aller­dings der rich­ti­ge Weg, um erfolg­reich zu wer­den. Mit einem brei­ten Wis­sen kannst du dann dein eige­nes Busi­ness star­ten.

Ein Praktikum ist der Beginn vom Business

Ler­ne lie­ber mehr über Geschäfts­sys­te­me, anstatt ein bes­se­res Pro­dukt her­zu­stel­len. Direkt­mar­ke­ting ist in die­sem Zusam­men­hang ein inter­es­san­tes Modell. Heut­zu­ta­ge ist es auch klug, als Arbeit­neh­mer öfter das Unter­neh­men zu wech­seln, anstatt sich stär­ker zu spe­zia­li­sie­ren. Die wich­tigs­ten spe­zi­el­len Fähig­kei­ten hier­bei sind wie bereits oben beschrie­ben Vertrieb/Verkauf und Mar­ke­ting.

Die Fähig­keit, zu ver­kau­fen ist hier­bei die Grund­la­ge dei­nes per­sön­li­chen Erfol­ges. Hier­über ent­schei­den ins­be­son­de­re dei­ne kom­mu­ni­ka­ti­ven Fähig­kei­ten wie Schrei­ben, Spre­chen und Ver­han­deln. Trai­nie­re die­se stän­dig, um dein Wis­sen zu erwei­tern. Ler­ne wenig über viel und arbei­te an dei­ner Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit.

Spä­ter brauchst du dann viel­leicht auch Fähig­kei­ten im Bereich Füh­rung. Men­schen­füh­rung ist das schwie­rigs­te bei der Unter­neh­mens­lei­tung, ins­be­son­de­re in kom­pli­zier­ten Situa­tio­nen. Über­le­ge dir daher auch recht­zei­tig, wel­che Fähig­kei­ten du erler­nen willst, bevor du dich für einen bestimm­ten Beruf ent­schei­dest und im Hams­ter­rad lan­dest.