Rhetorik macht die Rede lebendig

Rhetorik

Eine Rede mit­tels rich­ti­ger Rhe­to­rik leben­dig zu machen ist kein Hexen­werk. Es liegt letzt­end­lich sogar an der Per­son und der Leb­haf­tig­keit des Red­ners wie span­nend sei­ne Rede ist. Der Inhalt selbst spielt hier gar kei­ne so gro­ße Rol­le. Damit dies auch so klappt, soll­test du dich an die fol­gen­de Rat­schlä­ge hal­ten.

Sprich über Themen, die dich bewegen!

Sei über­zeugt von dem was du sagst und ver­su­che, ehr­lich und glaub­haft zu klin­gen. Das The­ma kann so absurd sein wie es will. Bringst du es glaub­haft und ernst her­über, so wird man dir fast alles glau­ben. Glaubst du als Red­ner von gan­zem Her­zen an eine Sache, so ist dei­ne Über­zeu­gungs­kraft immens. Du kannst gar nicht anders als Erfolg haben, wenn du das rich­ti­ge The­ma für dich her­aus gesucht hast. Dies kön­nen tat­säch­lich auch ganz all­täg­li­che Sachen sein. Ler­ne auch so viel wie mög­lich über das The­ma, wel­ches du gewählt hast.

Die Rhetorik macht den Unterschied!

Ste­he mit Prä­senz auf der Büh­ne und nimm kei­ne Möbel­stü­cke zur Hil­fe. Hand­le schwung­voll! Erle­be Gefüh­le bei dei­nen gemach­ten Erfah­run­gen wäh­rend dei­ner Rede noch ein­mal.

Mache die Aus­prä­gung dei­ner Rede abhän­gig von dei­nen Zuhö­rern, wenn du eine Rede hast, die du immer wie­der hältst. Der Erfolg der Rhe­to­rik hängt auch davon an, inwie­weit du als Red­ner dei­nen Vor­trag zu einem Teil dei­ner Zuhö­rer und umge­kehr­te machen kannst.

Sprich die Interessen deiner Zuhörer an!

Ver­su­che, ört­li­che Ereig­nis­se und Gescheh­nis­se in dei­ne Rede mit ein­zu­flech­ten. Auf die­se Art geht die Rede dei­ne Zuhö­rer direkt an. Du sprichst damit eben auch von ihnen bzw. von ihren Sor­gen und Nöten. SO machst du dich zum Bin­de­glied zwi­schen dei­nen Zuhö­rern und dir und rufst unwei­ger­lich Auf­merk­sam­keit bei ihnen her­vor. Gleich­zei­tig stellst du damit Ver­bun­den­heit zwi­schen euch her.

Erzählt den Zuhörern etwas von dir selbst!

Nut­ze beson­ders dra­ma­ti­sche Ereig­nis­se und Augen­bli­cke aus der Ver­gan­gen­heit dei­ner Zuhö­rer. Damit gibst du ihnen das Gefühl, dass die Rede exakt und nur für die­sen Anlaß gehal­ten wird. Men­schen sind immer an mensch­li­chen Erleb­nis­sen inter­es­siert. Das sind sie ins­be­son­de­re dann, wenn es um ihre eige­nen sind. Es soll­te daher immer auch nur ein rei­cher Mann erzäh­len wie er zu Geld gekom­men ist.

Erzäh­le den Zuhö­ren etwas von dir selbst, von dem sie unmög­lich wis­sen kön­nen. Sei dabei aller­dings 100-pro­zen­tig glaub­wür­dig und den­ke dir nichts aus.

Identifiziere dich mit deinen Zuhörern!

Ver­su­che so schnell wie mög­lich eine unmit­tel­ba­re Ver­bun­den­heit zu den Zuhö­rern her­zu­stel­len, am bes­ten schon in den aller­ers­ten Wor­ten. Dies kannst du z.B. schon ganz ein­fach mit der Nen­nung eini­ger Namen von Per­so­nen aus dem Publi­kum errei­chen. Sei aber davon über­zeugt, dass du die Namen und die Ver­bin­dung zu ihnen kor­rekt kom­mu­ni­zierst. Per­so­na­li­sie­re dei­ne Rede mit Wör­tern wie „Sie“ oder „ihr“ und schla­ge damit eine Brü­cke. Ggf. kannst du auch „wir“ sagen, falls du Gefahr läufst, statt Ver­bun­den­heit eher einen Gra­ben zu schaf­fen.

Beziehe deine Zuhörer mit ein!

Sei ein Schau­spie­ler und mache dei­ne Zuhö­rer zu Part­nern! Betei­li­ge sie und mach sie zu Mit­spie­lern! Hole Zuhö­rer aus dem Publi­kum und las­se Sie dir hel­fen, Din­ge zu ver­an­schau­li­chen. Stel­le Fra­gen und for­de­re Ant­wor­ten! Las­se die Zuhö­rer über irgend­et­was abstim­men oder bit­te sie, bei der Lösung eines Pro­blems zu hel­fen. Stel­le dich aber geis­tig oder gesell­schaft­lich nicht über dei­ne Zuhö­rer! Sei kein Ange­ber und prah­le nicht!

Rhe­to­rik ist nach Wiki­pe­dia übri­gens die (Leh­re von der) Kunst der Rede.

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