Steuern und die Macht der Unternehmen

Steuern

Rei­che wer­den in Wirk­lich­keit kaum besteu­ert, viel­mehr zahlt die Mit­tel­schicht für die Armen. His­to­risch gese­hen waren Steu­ern als Stra­fe für die Rei­chen gedacht, womit sich die Mit­tel­schicht und die Armen ein­ver­stan­den erklär­ten. Doch bald muss­te die Steu­er auch von der Mit­tel­schicht gefor­dert wer­den und schließ­lich dann auch von den Armen.

Die Vorteile der Steuern entstehen erst in Gesellschaften

Nur die Kennt­nis von der Macht der Rechts­form über Unter­neh­men ver­schafft den Rei­chen einen gro­ßen Vor­teil gegen­über den ande­ren bei­den Schich­ten. Sie grün­den Unter­neh­men und begren­zen damit das Risi­ko von Unter­neh­mun­gen nur auf eine bestimm­te Inves­ti­ti­on. Im End­ef­fekt ist es ihnen so mög­lich, das Steu­er­sys­tem und die Armen zu über­lis­ten.

Das liegt u.a. dar­an, dass die Steu­er­last für Unter­neh­men nied­ri­ge­rer ist als die von pri­va­ten Per­so­nen. Dar­über hin­aus kön­nen Unter­neh­men bestimm­te Aus­ga­ben von der Steu­er abset­zen. Du musst dich also in Sachen Steu­ern aus­ken­nen, damit du dich gegen sie weh­ren kannst. Ler­ne die Geset­ze und Funk­ti­ons­wei­se des Sys­tems ken­ne und kämp­fe dage­gen an.

Es ist bil­li­ger, für die rich­ti­gen Steu­er­ex­per­ten zu bezah­len, als den Staat zu finan­zie­ren. Betracht jeden Euro dei­ner Ver­mö­gens­wer­te als einen Ange­stell­ten, der für dich arbei­tet, um noch mehr Euros „anzu­stel­len“, die noch mehr für dich arbei­ten. Hier­für sind Kennt­nis­se von Buch­hal­tung (Zah­len lesen), Inves­ti­tio­nen, ein Markt­ver­ständ­nis sowie das Wis­sen über die Geset­ze und gesell­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen not­wen­dig.

Arbeit­neh­mer und Unter­neh­mer wer­den auch signi­fi­kant anders besteu­ert. Ers­te­re müs­sen mit dem aus­kom­men, was vom Gehalt nach Steu­ern übrig­bleibt. Letz­te­re geben so viel wie mög­lich (in Inves­ti­tio­nen) aus und wer­den dann auf der Grund­la­ge des übrig geblie­be­nen besteu­ert. Das ist eines der größ­ten lega­len Steu­er­schlupf­lö­cher, wel­ches die Rei­chen nut­zen. Auch in juris­ti­schen Fra­ge­stel­lun­gen ste­hen rei­che Men­schen bes­ser als Arme dar: sie kon­trol­lie­ren alles, besit­zen meist aber nichts offi­zi­ell. Es emp­fiehlt sich daher ein Unter­neh­men zu haben, was die eige­nen Ver­mö­gens­wer­te „umhüllt“.

Kümmere dich um dein eigenes Business

Wer für ande­re arbei­tet, macht auch ande­re reich. Daher brauchst du dein eige­nes Busi­ness. Behal­te ruhig dei­nen fes­ten Arbeits­platz, fan­ge aber an, Immo­bi­li­en zu kau­fen. Hal­te dei­ne Aus­ga­ben nied­rig, min­de­re dei­ne Ver­bind­lich­kei­ten und bil­de eine Grund­la­ge soli­der Ver­mö­gens­wer­te.

Beschäf­ti­ge dich mit Ver­mö­gens­wer­ten, wel­che du magst und kau­fe die­se, denn erst dann küm­merst du dich wirk­lich dar­um. Grün­de aber nur dann ein Unter­neh­men, wenn du es wirk­lich willst. Ansons­ten küm­me­re dich nur um die Ver­mö­gens­wer­te. Gön­ne dir auch erst Luxus, wenn du ein wenig Cash­flow hast, über­stra­pa­zie­re dabei aber dei­ne Finan­zen nicht. Schaf­fe zuerst ein Ver­mö­gen und gön­ne dir dann etwas. Man beach­te hier bit­te die Chro­no­lo­gie!

Recht­schreib­feh­ler bit­te mar­kie­ren und mit Strg+Enter mel­den.

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