Überforderung und Burnout bei Gründung

Gute betriebs­wirt­schaft­li­che Kennt­nis­se sind heu­te ein sug­ge­rier­tes und ver­al­te­tes Kli­schee bei der Unter­neh­mens­grün­dung. Die­ses Den­ken kann aller­dings schnell zur Über­for­de­rung oder schon zum Bur­nout bei Grün­dung füh­ren. Du musst dich nicht selbst in allen The­men­ge­bie­ten per­fekt aus­ken­nen. Die Kunst hier­bei ist jedoch, für dich eine gewis­se Form der Arbeits­tei­lung zu nut­zen.

Du musst nicht immer alles wissen

Wich­tig ist, dass du auch weißt, was du nicht weißt, damit du es dele­gie­ren kannst. Dei­ne eige­ne Kom­pe­tenz ist nicht ganz unwich­tig: Ob Arzt, Rechts­an­walt, Zahn­arzt, Auto­werk­statt oder der Archi­tekt, wir fin­den immer einen Weg, uns von der Qua­li­tät des Spe­zia­lis­ten zu über­zeu­gen. Das Unter­neh­mer­bild vom Alles­kön­ner gehört der Ver­gan­gen­heit an.

Du musst also in ers­ter Linie an dei­nem Unter­neh­men arbei­ten und nicht zwin­gend in dei­nem Unter­neh­men. Idea­ler­wei­se folgt dei­ne unter­neh­me­ri­sche Tätig­keit dei­nen Nei­gun­gen und Talen­ten. Falls Buch­hal­tung die­se Kri­te­ri­en nicht erfüllt, so soll­test du sie an jeman­den abge­ben, der hier­für mit Begeis­te­rung brennt. Schon betreibst du Arbeits­tei­lung.

Gründe im Bereich, der dir Spaß macht

Aus die­sem Grund soll­test du dir auch eine Markt­lü­cke suchen, die dich im Zwei­fel inter­es­siert. Grün­de also nur ein Unter­neh­men in einer Bran­che, für die du dich begeis­tern kannst und in der du dich wohl fühlst. Stel­le aber als Grün­der auch nicht unbe­dingt die eige­nen Freun­de, Ver­wand­te und Mit­stu­den­ten ein. Dies führt in den meis­ten Fäl­len nur zu einem Kon­flikt.

Du soll­test auch ein­fa­che kauf­män­ni­sche Prin­zi­pi­en befol­gen. Aller­dings musst du dafür nicht unbe­dingt Betriebs­wirt­schafts­leh­re stu­diert oder einen Abschluss in „Mas­ter of Busi­ness Admi­nis­tra­ti­on“ haben. Die grund­le­gen­den wirt­schaft­li­chen Prin­zi­pi­en dei­nes Unter­neh­mens ver­stehst du auch so.

Dies gilt vor allem dann, wenn du mit einem ein­fa­chen aber über­zeu­gen­den Geschäfts­mo­dell arbei­test. Mathe­ma­tik z.B. wird von vie­len Men­schen im All­tag gut beherrscht, weil sie ihren eige­nen Weg haben, zu rech­nen. In der Schu­le ver­sa­gen die­sel­ben Per­so­nen aber, wenn es dar­um geht, mit For­meln zu arbei­ten.

Burnout bei Gründung muss nicht sein

Du soll­test aber auch anders­ar­ti­gen Kon­zep­ten Raum las­sen: Klein­kre­di­te füh­ren ja auch in von Armut betrof­fe­nen Län­der bekannt­lich zum Erfolg. Dies ist so, obwohl die­se Unter­neh­mer kaum oder über­haupt kei­ne Bil­dung und schon gar kei­ne betriebs­wirt­schaft­li­chen Kennt­nis­se haben. Die­se Men­schen ler­nen eben durch den Pro­zess, auch außer­halb der Schu­le. Tue es ihnen gleich!

Das Wichtigste ist: Einfach mal machen

Wenn du finan­zi­ell unab­hän­gig wer­den willst, dann höre auf, zu tun, was du gera­de tust. Denn offen­bar hat dich dein Han­deln nicht bis dahin gebracht, wo du jetzt ger­ne wärst. Kon­se­quent logisch, oder? Strei­che daher, was nicht funk­tio­niert und über­le­ge dir neue Ide­en. Ein­fach mal machen lau­tet hier die Devi­se.

Lies Bücher oder Blogs und hand­le danach! Lass dir die Din­ge nicht aus­re­den. Fin­de Men­schen, die das schon ein­mal gemacht haben, was du vor­hast und las­se dir das Prin­zip erklä­ren. Besu­che Kur­se und gehe auf Semi­na­re, auch auf teu­re.

Werde Makler, falls du Immobilien magst

Mache bei Geschäf­ten (z.B. beim Immo­bi­li­en­kauf) gegen­über dem Ver­käu­fer vie­le Ange­bo­te und scheue dich nicht, auch mal den hal­ben Preis anzu­bie­ten. Du weißt nie, wel­cher Preis vom Anbie­ter in Wirk­lich­keit ver­langt wird. Auch hier gilt wie­der: Ein­fach mal machen. Anstatt nichts zu machen, ist es immer bes­ser, über­haupt etwas zu machen. Das hät­test du jetzt aber nicht erwar­tet, oder?

Du kannst dir bei dei­nen Geschäf­ten auch immer eine fik­ti­ve Rück­tritt­klau­sel ein­bau­en: „Das Ange­bot ist vor­be­halt­lich der Zustim­mung mei­nes Geschäfts­part­ners (oder irgend eines ande­ren Part­ner) gül­tig“. Die­sen Geschäfts­part­ner muss es natür­lich nicht ein­mal geben, es dient eben nur dazu, den Preis zu über­prü­fen.

Einfach mal machen, es könnte ja klappen

Du musst auf dem Markt prä­sent sein und mit vie­len Men­schen spre­chen. Das ist wie bei der Part­ner­su­che. Suche z.B. bei einer Immo­bi­le zuerst nach einem Kauf­in­ter­es­sen­ten und dann nach Leu­ten, die ver­kau­fen wol­len. Hand­le lie­ber, als untä­tig zu sein, jetzt! Du benö­tigst nicht viel Geld, um rich­tig viel Geld zu ver­die­nen. Begin­ne, dein Ein­kom­men aus Gehalt in pas­si­ves und/oder Port­fo­lio-Ein­kom­men zu ver­wan­deln.

Investiere oder besser noch, schaffe Investitionen

Du kannst inves­tie­ren oder sogar Inves­ti­tio­nen schaf­fen, was wesent­lich ris­kan­ter aber auch inter­es­san­ter ist. Hier­für musst du aller­dings Din­ge sehen, die ande­re nicht sehen. Ein gewis­ser Weit­blick gepaart mit dem Wis­sen um Neben­ge­schäf­te ist hier unab­ding­bar. Wei­ter­hin brauchst du die Fähig­keit, Geld auf­zu­trei­ben, auch ohne eine Bank.

Es kommt mehr dar­auf an, was du weißt, anstatt was du kaufst. Daher bedeu­tet inves­tie­ren nicht unbe­dingt kau­fen, es ist mehr eine Fra­ge des Wis­sens. Umgibt dich auch mit klü­ge­ren Men­schen als du selbst und arbei­te mit ihnen zusam­men. Hier­von kannst du einen immensen Vor­teil für dich her­aus­zie­hen. Zu guter Letzt, ler­ne mit Risi­ken umzu­ge­hen, anstatt sie zu ver­mei­den.

Gut aussehen durch einfache Entspannung

Willst du ganz ein­fach gut aus­se­hen? Dann ler­ne, dich zu ent­span­nen und mit dei­nen Ängs­ten und Sor­gen bes­ser umzu­ge­hen. Men­schen, denen phy­sisch nichts fehlt und die sich den­noch nicht gut füh­len und dadurch schlecht aus­se­hen, kann näm­lich gehol­fen wer­den.

Das geschieht schon dann, wenn sie ein­fach nur über ihre Sor­gen und Ängs­te mit ande­ren spre­chen. Ein klei­ner Rat und ein weni­ge Mit­ge­fühl wir­ken hier Wun­der. Man spricht hier von der hei­len­den Kraft des Wor­tes. Suche dir also einen ver­trau­ten Freund, mit dem du über dei­ne Sor­gen reden kannst und fas­se die­se in Wor­te.

Sprich über deine Sorgen und teile diese mit anderen!

Eine wei­te­re Mög­lich­keit, um gut aus­zu­se­hen ist, Müdig­keit zu ver­mei­den. Fol­gen­de Din­ge kön­nen dir daher dar­über hin­aus hel­fen, frisch zu wir­ken sowie gut und jung aus­zu­se­hen:

  • Erstel­le dir eine Samm­lung von dich ermun­tern­den Din­gen, z.B. Musik­songs die du magst und regel­mä­ßig hörst.
  • Beschäf­ti­ge dich nicht zu viel mit den Feh­lern und dir gegen­über geäu­ßer­ten Mei­nun­gen ande­rer Leu­te.
  • Mache abends einen Arbeits­plan für den nächs­ten Tag, damit du mor­gens direkt durch­star­ten kannst.
  • Ver­mei­de Span­nun­gen und Erschöp­fung. Ent­span­ne!

Gut aussehen: Lerne, dich zu Hause zu entspannen!

Nut­ze zu Hau­se oder auch bei der Arbeit im Büro fol­gen­de Übun­gen zur Ent­span­nung, wenn du dich müde fühlst:

  • Falls mög­lich, lege dich flach auf den Boden und stre­cke dich.
  • Schlie­ße dei­ne Augen und stel­le dir etwas Schö­nes vor.
  • Sit­ze auf­recht in einem Stuhl mit dei­nen Hän­den im Schoß.
  • Span­ne und ent­span­ne die Zehen, Bein­mus­keln, usw. bis nach oben.
  • Beru­hi­ge dei­ne Ner­ven durch lang­sa­mes, regel­mä­ßi­ges Atmen.

Entwickle entspannende Arbeitsgewohnheiten

Ent­fer­ne alle Unter­la­gen von dei­nem Schreib­tisch, die nicht unmit­tel­bar zur aktu­el­len Arbeit gehö­ren und hal­te Ord­nung. Ver­wir­rung, Span­nung und Sor­gen ent­ste­hen allei­ne durch den Anblick unnö­tig gesta­pel­ter Akten auf dei­nem Tisch. Die stän­di­ge Erin­ne­rung dar­an kann dich lang­fris­tig sogar krank machen.

Entferne alle unwichtigen Unterlagen von deinem Schreibtisch, erledige die Dinge in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit und löse Probleme sofort!

Tue die Din­ge auch in der Rei­hen­fol­ge ihrer Wich­tig­keit und ste­cke dir ein Tages­ziel, was du errei­chen willst. Gehe also nicht unvor­be­rei­tet in dei­nen Tag. Wenn du im Lau­fe des Tages ein Pro­blem hast, dann löse es am bes­ten sofort. Über­tra­ge ande­ren Ver­ant­wor­tung und ler­ne auch zu orga­ni­sie­ren: zu dele­gie­ren und zu kon­trol­lie­ren.

Schlaflosigkeit verhindern und nutzen

Per­ma­nen­te Müdig­keit sowie Schlaf­lo­sig­keit sind kei­ne ange­neh­men Zustän­de, die dich eine Men­ge Ener­gie kos­ten und in den Wahn­sinn trei­ben kön­nen. Im Fol­gen­den fin­dest du zu bei­den Lei­den eine kur­ze Erklä­rung sowie die nöti­gen Tipps, um damit bes­ser umzu­ge­hen.

Eine Hauptursache für Müdigkeit ist Langeweile

Manch­mal ermü­det dich die Arbeit mehr, die du nicht tust. Unse­re Gefühls­welt hat mit der Ent­ste­hung von Müdig­keit mehr zu tun als phy­si­sche Anstren­gung. Wenn du z.B. etwas Auf­re­gen­des und Span­nen­des machst, wirst du nur sel­ten müde.

Begeis­te­rung und Fröh­lich­keit ver­hin­dern Müdig­keit eben­so wie wenn du etwas geleis­tet hast. Dei­ne Müdig­keit ent­steht also nicht durch Arbeit, son­dern durch Sor­gen, Frus­tra­ti­on und Unzu­frie­den­heit. Des­halb hast du auch mehr Ener­gie, wenn du nur Sachen machst, die dir Spaß machen. Denn da wo dei­ne eige­nen Inter­es­sen lie­gen hast du auch die meis­te Kraft.

Arbeite mit Begeisterung und Spaß, um Sorgen und Müdigkeit zu verhindern

Ver­su­che also, die Din­ge für dich selbst inter­es­san­ter zu machen. Dies kannst du z.B. mit­tels eines inter­nen Wett­be­werbs machen, bei wel­chem du dich jeden Tag ein biss­chen wei­ter stei­gerst. Alter­na­tiv kannst du auch nur so tun, also ob dir dei­ne (lang­wei­li­ge) Arbeit Spaß macht. Nach einer Wei­le kann das sogar tat­säch­lich wahr wer­den. In jedem Fall wirst du damit effek­tiv dei­ne Müdig­keit bekämp­fen.

Höre auf, dich wegen Schlaflosigkeit zu sorgen!

Falls du Nachts nicht schla­fen kannst, nut­ze die­se Tat­sa­che doch ein­fach aus und arbei­te in die­ser Zeit. Dann hast du mor­gens schon das meis­te erle­digt, wenn die ande­ren erst mit ihrer Arbeit anfan­gen. Mache dir aber kei­ne Sor­gen dar­über, denn das wäre wesent­lich schäd­li­cher als die Schlaf­lo­sig­keit selbst.

Es sind nur die Sorgen an Schlafmangel, die schädlich für dich sind

Nie­mand kann an Schlaf­lo­sig­keit ster­ben. Für einen gesun­den Schlaf ist ein Gefühl der Sicher­heit uner­läss­lich, daher ist eines der bes­ten Schlaf­mit­tel das Gebet, denn es besänf­tigt Geist und Ner­ven. Es geht aber auch durch Kör­per­ent­span­nun­gen oder indem du es dir ein­fach ein­re­dest. Denn sind dei­ne Mus­keln nicht ent­spannt, dann kannst du auch schlecht schla­fen. Kör­per­li­che Anstren­gung ist aller­dings auch ein pro­ba­tes und bekann­tes Mit­tel gegen Schlaf­lo­sig­keit.

Die fol­gen­den Regeln bewah­ren dich vor Sor­gen bei Schlaf­lo­sig­keit:

  1. Wenn du nicht schla­fen kannst, dann ste­he auf und arbei­te oder lese.
  2. Beden­ke: Kein Mensch ist jemals ans Schlaf­lo­sig­keit gestor­ben.
  3. Ent­span­ne dich kör­per­lich nach har­ter Arbeit oder Sport!

Müdigkeit vorbeugen — Ursache und Lösung

Müdig­keit ver­ur­sacht häu­fig Sor­gen und Ängs­te oder macht zumin­dest dafür anfäl­lig und ver­rin­gert auch die kör­per­li­che Wider­stands­kraft gegen Krank­hei­ten. Wenn du also ver­hin­dern kannst, müde zu wer­den, dann beugst du auch Sor­gen und Ängs­ten vor. Bei völ­li­ger Ent­span­nung z.B. ist Ner­vo­si­tät oder Erregt­heit nicht mög­lich. Ent­span­ne dich also und ruhe dich aus, schon bevor du müde wirst, dein Herz tut es näm­lich auch.

Eine Stunde am Tag länger wach bleiben

Mache auch mal einen Mit­tags­schlaf und kom­me dei­ner Müdig­keit zuvor. Auf die­se Wei­se kannst du außer­ge­wöhn­lich lang arbei­ten. Win­ston Chur­chill konn­te auf die­se Wei­se im hohen Alter noch 16 Stun­den täg­lich arbei­ten. Wenn du kei­ne Mög­lich­keit hast, mit­tags ein kur­zes Mit­tags­schläf­chen zu machen, dann tue das zumin­dest am Abend kurz vor dem Essen. Wenn du hier eine Stun­de schläfst und Nachts dann sechs Stun­den, ist das effek­ti­ver, als ach­te Stun­den am Stück. Somit gewinnst du eine Stun­de, die du dann gut anders nut­zen kannst.

Ruhe dich häufig aus, schon bevor du müde wirst!

Geis­ti­ge Arbeit allen macht nicht müde, denn das Gehirn ist im Gegen­satz zum Kör­per fast uner­müd­lich. Der größ­te Teil dei­ner Müdig­keit wird durch dei­ne geis­ti­ge und see­li­sche Hal­tung ver­ur­sacht. Es han­delt sich hier­bei um psy­cho­lo­gi­sche, also emo­tio­na­le Fak­to­ren. Die­se Fak­to­ren sind nach Dale Car­ne­gie in ers­ter Linie Lan­ge­wei­le, Unmut, Unzu­frie­den­heit, Frus­tra­ti­on, Hast, Angst, Anspan­nung, Auf­re­gung oder Sor­ge.

Was du gegen Müdigkeit unternehmen kannst

Wir wer­den also nur durch die ner­vö­sen Mus­kel­span­nun­gen in unse­rem Kör­per müde. Die Lösung kann hier also nur Ent­span­nung sein. Da Span­nung aber nur eine (schlech­te) Gewohn­heit ist, muss du ler­nen, Ent­span­nung zur dei­ner (guten) Gewohn­heit zu machen. Fan­ge hier­bei am bes­ten mit dei­nen Mus­keln an. Z.B. mit dei­nen Augen, da die­se ca. ein Vier­tel der vom Kör­per ver­brauch­ten Ner­ven­ener­gie ver­bren­nen.

Lerne, dich bei deiner Arbeit zu entspannen!

Bei dei­ner Ent­span­nung soll­test du die vier fol­gen­den Regeln beach­ten:

  1. Ent­span­ne wann immer du Zeit hast.
  2. Arbeit so viel wie mög­lich in ent­spann­ter Hal­tung.
  3. Über­le­ge dir, ob du dir die Arbeit schwe­rer machst, als nötig.
  4. Wenn du abends müde bist, dann hast du am Tag falsch gear­bei­tet.

Ungerechtfertigte Kritik und anderer Unsinn

Es geht hier nicht um kon­struk­ti­ve, son­dern um unge­recht­fer­tig­te Kri­tik bzw. Mob­bing. Vie­le Men­schen befrie­di­gen ihre nie­de­ren Instink­te, ande­re Leu­te mit Schmutz zu bewer­fen. Es gibt ihnen ein Gefühl von Wich­tig­keit, die­se Leu­te her­un­ter­zu­ma­chen. Gewöhn­li­che Leu­te haben daher ins­be­son­de­re ein gro­ßes Ver­gnü­gen an den Feh­lern bedeu­ten­der Men­schen.

Ungerechtfertigte Kritik ist meist ein Kompliment aus Neid und Eifersucht.

Die meis­ten Men­schen neh­men Spott und Sti­che­lei­en viel zu ernst. Du kannst die Leu­te nicht davon abhal­ten, dich unge­recht­fer­tig­ter Wei­se zu kri­ti­sie­ren. Was du aber unter dei­ner Kon­trol­le hast, ist die Ent­schei­dung, ob du dich davon betrof­fen füh­len willst oder nicht. Es liegt also ganz allei­ne in dei­ner Hand inwie­fern du dich über unge­recht­fer­tig­te Kri­tik ärgern willst.

Tue dein Bestes und lasse unbillige Kritik von dir abprallen!

Es geht hier­bei nicht dar­um, alle Kri­tik zu igno­rie­ren, son­dern eben nur die unbil­li­ge. Kri­ti­siert wirst du im Grund immer und für alles, ob du etwas tust oder sein lässt. Ver­su­che daher ein­mal, über unge­recht­fer­tig­te Kri­tik zu lachen und reagie­ren ansons­ten gar nicht dar­auf. Unge­recht­fer­tig­te Kri­tik triff daher am bes­ten auf Igno­ranz.

Der Umgang mit eigenen Dummheiten und die Arbeit an dir selbst

Vie­le Men­schen geben oft ande­ren die Schuld an ihren Schwie­rig­kei­ten. Sie sind aller­dings im Grund immer nur selbst Schuld an allen ihren Taten. Ver­su­che daher z.B. ein­mal, alle dei­ne Akti­vi­tä­ten dei­ner Woche im Rück­blick zu betrach­ten. Mache dir Gedan­ken dar­über wie sie abge­lau­fen sind. Hier­für eig­net sich ins­be­son­de­re auch ein Tage­buch. Hier trägst du Din­ge ein, die dich beson­ders beschäf­ti­gen oder ärgern.

Führe Buch über deine Dummheiten und analysiere sie!

Auf die­se Wei­sen kannst du dich selbst ana­ly­sie­ren und ent­deckst schnell Poten­ti­al zur Ver­bes­se­rung. Natür­lich deckst du damit auch dei­ne Feh­ler auf. Z.B. wie und wann du Zeit ver­schwen­dest, dich über Klei­nig­kei­ten ärgerst oder dich mit Leu­te strei­test und ihnen unnö­ti­ger Wei­se wider­sprichst. Die­se schlech­ten Gewohn­hei­ten kannst du dann Stück für Stück abar­bei­ten und dich dar­in bes­sern.

Beten lernen gegen Sorgen und Ängste

Auch ohne eine Reli­gi­on, die Insti­tu­ti­on Kir­che oder gar einen Glau­ben, Beten ler­nen hilft gegen Sor­gen und Ängs­te. Die Eltern von Dale Car­ne­gie z.B. waren arme Bau­ern, die per­ma­nent Pech und trotz vie­ler und har­ter Arbeit gro­ße Schul­den hat­ten. Ins­be­son­de­re sein Vater macht sich gro­ße Sor­gen und soll­te im Alter von 47 Jah­ren nicht mehr lan­ge zu leben haben. Ledig­lich auf­grund des uner­schüt­ter­li­chen Glau­bens sei­ner Frau wen­de­te sich dann doch alles noch zum Guten. Sie war tief und fest davon über­zeugt, dass alles gut wird und hat­te auch einen tie­fen Glau­ben an Gott.

Beten lernen geht auch ohne Kirche

Reli­gi­on kann dir in dei­nem Leben eini­ges geben, was du ohne sie nicht hät­test: Glau­ben, Hoff­nung und Mut sowie einen Sinn im Leben und ein Ziel. Der Wider­spruch zwi­schen den Natur­wis­sen­schaf­ten und der Reli­gi­on ist längst vor­bei. Du musst den Glau­ben auch nicht unbe­dingt voll­stän­dig ver­ste­hen. Wenn er dir aber in dei­nem Leben hilft, dann nut­ze ihn ein­fach für dich.

Psy­cho­the­ra­peu­ten wis­sen das schon längst und sind der Mei­nung, dass Beten und Glau­ben bei vie­len Krank­hei­ten hilft oder es erst gar nicht zu ihnen kom­men lässt. Kon­fes­si­on oder die Zuge­hö­rig­keit zu einer bestimm­ten Reli­gi­on ist hier­von aller­dings völ­lig los­ge­löst. Du musst also nicht in die Kir­che gehen, um zu glau­ben.

Warte nicht, bis es zu spät ist!

War­te aber nicht erst, bis du völ­lig ver­zwei­felt bist, um zu glau­ben und Gott um Hil­fe zu bit­ten. Nut­ze die­se Mög­lich­keit jeden Tag, um dei­ne Bat­te­ri­en wie­der auf­zu­la­den. Ger­ne kannst du hier­für auch ein­mal in der Bibel lesen oder beten. Auf die­se Wei­se kannst du dei­ne Sor­gen einer grö­ße­ren Macht anver­trau­en und gewinnst sogar mehr Selbst­be­wusst­sein.

Beten befrie­di­ge nach Dale Car­ne­gie psy­cho­lo­gisch gese­hen fol­gen­de Not­wen­dig­kei­ten eines jeden Men­schen:

  1. Wir drü­cken in Wor­ten genau aus, was uns beschäf­tigt. Es ähnelt also dem Auf­schrei­ben.
  2. Du bekommst das Gefühlt, dass du dei­ne Last mit jeman­dem teilst und nicht allei­ne bist.
  3. Es tritt das posi­ti­ve Prin­zip des Han­delns in Kraft, der ers­te Schritt, irgend­et­was zu tun.

Nut­ze also die geheim­nis­vol­len Kräf­te der Natur auf die o.g. Wei­se und du wirst schnell mer­ken, dass Beten gar nicht so albern ist wie du viel­leicht denkst.

Depressionen überwinden und Gutes tun

Willst du Depres­sio­nen über­win­den, so hilft dir eine Auf­ga­be, ein Sinn in dei­nem Leben. Nicht immer musst du gleich zu Medi­ka­men­ten grei­fen, statt des­sen hilft viel­leicht auch fol­gen­des: Suche dir eine Über­zeu­gung für die du ein­trittst, die grö­ßer ist als du selbst. Bemü­he dich min­des­tens zwei Wochen lang, jeden Tag her­aus­zu­fin­den wie du jeman­dem eine Freu­de machen kannst.

Tue jeden Tag eine gute Tat und du wirst Melan­cho­lie und Depres­sio­nen schnell ver­ges­sen. Denn damit hörst du auf, an dich selbst und dei­ne Sor­gen und Ängs­te zu den­ken. Glück ist anste­ckend, wenn du es gibst, bekommst du auch etwas wie­der zurück. Es ist damit das ein­zi­ge Gut auf Erden, wel­ches sich qua­si durch Tei­lung ver­mehrt.

Depressionen überwinden mittels Selbsthilfe

Vie­le Men­schen lei­den näm­lich an kei­ner kli­nisch fest­stell­ba­ren Neu­ro­se, son­dern ein­fach nur an der Sinn­lo­sig­keit und der Lee­re ihres Lebens. „Wenn du ande­ren Gutes tust, tust du dir das Bes­te.“ (Aris­to­te­les) Es ist wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­sen, dass Selbst­auf­op­fe­rung und Dis­zi­plin für dei­ne Selbst­ver­wirk­li­chung und dein Glück not­wen­dig sind.

Denn wer sein Leben erhal­ten will, der wird es ver­lie­ren; wer aber sein Leben ver­liert um mei­net­wil­len, der wird es fin­den.“ (Jesus) Das bedeu­tet, dass ein Mensch, der nur an sich selbst denkt, nicht weit kommt und immer unglück­lich bleibt.

Halte es wie die Pfadfinder: Jeden Tag eine gute Tat!

Oft spielt das Leben einem einen bösen Streich. Ärge­re dich dar­über nicht, son­dern nimm es ein­fach hin. Mache ein­fach das bes­te dar­aus und ver­lie­re nicht dei­nen Humor. Ver­su­che, aus einem Minus ein Plus zu machen und die posi­ti­ven Sei­ten dei­ner Situa­ti­on zu ent­de­cken, allei­ne schon der Ver­such zählt. Wich­tig ist nicht, immer mehr Gewinn zu machen, son­dern aus sei­en Ver­lus­ten zu pro­fi­tie­ren.

Vie­le erfolg­rei­che Men­schen haben Gro­ßes erreicht, weil sie am Anfang beson­de­re Hin­der­nis­sen zu bewäl­ti­gen hat­ten. Die­se nah­men sie dann zum Anlass, sich beson­ders anzu­stren­gen, was dann erst ihren Durch­bruch ermög­lich­te. Gera­de ihre Schwä­chen beflü­geln Men­schen zu Höchst­leis­tun­gen.

Reichtum kommt nicht nur vom Geld

Du besitzt bereits gro­ßen Reich­tum, denn du hast zwei Bei­ne, mit denen du gehen kannst und Augen mit denen du sehen kannst. Mach mal eine Pau­se und über­le­ge, wor­über du dir eigent­lich Sor­ge machst. Ver­mut­lich wirst du fest­stel­len, das etwas Unwich­ti­ges dahin­ter steckt. Meist sind ca. 90% dei­nes Leben in Ord­nung und nur 10% geben Anlass zur Sor­ge. Über­le­ge dir mal fol­gen­des: Wür­dest du für eine Mil­li­on Euro her­ge­ben, was du hast?

Zähle deine Geschenke und nicht deine Probleme!

Wenn du also glück­lich sein willst, dann kon­zen­trie­re dich auf die guten 90% dei­nes Lebens und beach­te den Rest nicht. Die meis­ten Men­schen wis­sen nicht zu schät­zen, was sie haben. Zäh­le jeden Mor­gen dei­ne „Reich­tü­mer“ auf, wenn es dir hilft. Gewöh­ne dir an, jeder Sache etwas Gutes abzu­ge­win­nen.

Reichtum in unterschiedlichen Facetten

Es gibt unzähl­bar vie­le Men­schen auf die­ser Welt, denen es tau­send Mal schlech­ter geht als dir. Gleich so wird es selbst­ver­ständ­lich auch immer jeman­den geben, dem es bes­ser geht. Vie­le Men­schen sind finan­zi­ell Wohl­ha­ben­der und bes­ser betucht als du.

Blei­be dir des­halb auch selbst treu und pres­se dich nicht in eine Form, in die du nicht hin­ein­passt. Fin­de her­aus, was und wer du bist. Beken­ne dich zu dir selbst! Du wirst immer unglück­lich blei­ben, wenn du ver­suchst, jemand ande­res zu sein, als der­je­ni­ge, der du bist.

Imitiere niemanden, sondern finde und stehe zu dir selbst!

Den­ke immer dar­an, dass du ein­zig­ar­tig bist und dass kein Mensch jemals genau­so war wie du und es auch nie jemand sein wird. Ver­geu­de dein Leben nicht mit der Nach­ah­mung ande­rer und sei ein­fach du selbst. Fin­de und ste­he zu dir selbst, denn kein ande­rer Mensch auf der Erde ist so wie du.

Char­lie Chap­lin z.B wur­de auch erst berühmt, als er sich selbst spiel­te. Sei als froh dar­über, dass du auf die­ser Welt etwas ganz neu­es bist und was dir die Natur Ein­zig­ar­ti­ges mit auf den Weg gege­ben hat. Was immer du auch bist, sei davon das Bes­te.

Hass macht krank und unglücklich

Herz-Kreis­lauf-Beschwer­den, Depres­sio­nen, Asth­ma, Darm­er­kran­kun­gen, All­er­gi­en, Schlaf­stö­run­gen und Herz­ra­sen: Hass macht krank. Wer immer­zu nur hasst und nicht ver­zei­hen kann, der lebt ziem­lich gefähr­lich und setzt lang­fris­tig sogar sei­ne Gesund­heit aufs Spiel. Du ver­leihst dei­nen Fein­den Macht, wenn du sie hasst und z.B. wegen ihnen nicht schla­fen kannst, einen hohen Blut­druck bekommst oder kei­nen Appe­tit hast.

Lerne zu verzeihen, denn Hass macht krank!

Es ist es nicht wert, den Hass mit dei­nem Glück und dei­ner Gesund­heit zu bezah­len. Der Hass wird eine Fein­de nicht ver­let­zen, höchs­ten dich selbst. Durch Hass bekommst du nur chro­ni­sche Krank­hei­ten, die dich schnel­ler ins Grab brin­gen oder dei­ne Lebens­qua­li­tät min­dern.

Hass wirkt sich sogar auf dein Aus­se­hen nega­tiv aus. Ver­su­che daher, zu ver­ge­ben und gegen­über nie­man­dem Feind­se­lig­keit zu emp­fin­den. Du selbst hast die Kon­trol­le dar­über, ob du es zulässt oder nicht. Statt dei­ne Fein­de zu has­sen, soll­test du Mit­leid mit ihnen haben.

Ignoriere Menschen, die du nicht magst!

Eben­so soll­test du dar­auf ach­ten, mit wem du dich beschäf­tigst und umgibst. Hass­erfüll­te und wüten­de Men­schen (Cho­le­ri­ker) sind kein guter Umgang für dich. „Ein wüten­der Mensch ist immer voll Gift.“ (Kon­fu­zi­us)

Wenn du die mensch­li­che Natur kennst, dann kannst du auch kei­nen Dank von sol­chen Men­schen erwar­ten. Beschwe­re dich also nicht, dass die Men­schen nicht dank­bar sind, son­dern akzep­tie­re ein­fach die mensch­li­che Natur.

Erwarte von keinem Menschen Dankbarkeit!

Wenn du kei­ne Dank­bar­keit erwar­test, dann ist dei­ne Freu­de umso grö­ßer, wenn sich dann doch ein­mal jemand bedankt. Es ist natür­lich, dass sich Men­schen nicht bedan­ken. Es gibt kein Recht auf Dank­bar­keit, wenn du sie also for­derst, dann wirst du nur unglück­lich.

Gib aus Freu­de, um ande­ren zu hel­fen, das wird dir viel mehr Freu­de machen anstatt etwas als Gegen­leis­tung zu erwar­ten. Wenn du also glück­lich wer­den willst, dann muss du auf­hö­ren, an Dank­bar­keit oder Undank­bar­keit zu den­ken. Erwar­te ein­fach kei­nen Dank.