In Zukunft neue Märkte entdecken

Die moderns­ten Fabri­ken ent­ste­hen heu­te nicht mehr bei uns in Deutsch­land, son­dern in den auf­stre­ben­den Schwel­len­län­dern. Grün­de hier­für sind die dort vor­herr­schen­den nied­ri­gen Löh­ne, eine unter­be­wer­te­te Wäh­rung und moder­ne Indus­trie­an­la­gen. In Zukunft wirst du neue Märk­te nicht mehr so oft bei uns ent­de­cken.

Es wird nicht immer so weiterlaufen

Wir müs­sen uns von der ver­al­te­ten Sicht­wei­se ver­ab­schie­den, dass wir in Deutsch­land im Mit­tel­punkt des wirt­schaft­li­chen Gesche­hens der Welt leben. Lohn­in­ten­si­ve Wirt­schafts­be­rei­che wer­den nach Gün­ter Fal­tin bei uns in Zukunft rei­hen­wei­se weg­bre­chen. Nach ihm sind indi­sche oder chi­ne­si­sche Fach­kräf­te nicht schlech­ter als die der west­li­chen Welt, aller­dings um ein Viel­fa­ches preis­wer­ter.

Du darfst daher die ver­meint­lich all­ge­mein schlech­te Wirt­schafts­la­ge nicht als Aus­re­de benut­zen, um ein ver­al­te­tes Busi­ness wei­ter zu betrei­ben. Eine rück­wärts­ge­wand­te Sicht­wei­se hilft dir hier nicht wei­ter. Viel­mehr soll­test du für eine Neu­ori­en­tie­rung anstatt für den Erhalt kämp­fen. Die Kon­se­quenz hier­aus ist, dein Busi­ness immer wie­der neu zu erfin­den und dich per­ma­nent dyna­misch an den Markt anzu­pas­sen. Alles ande­re ist nicht von Dau­er.

Neue Märkte in der Anwendung von Hightech

Tou­ris­mus ist inzwi­schen der größ­te Wirt­schafts­zweig welt­weit und im Bereich High­tech ist ein Anfang als All­ein­kämp­fer eher unrea­lis­tisch. Viel bes­ser ist es, eher die Anwen­dung von High­tech für eine Grün­dung ins Auge zu fas­sen.

Ent­de­cke daher dei­ne kind­li­che Neu­gier wie­der und las­se dich nicht von kon­ven­tio­nel­len Vor­stel­lun­gen beein­dru­cken. Arbei­te so lan­ge an dei­nem Kon­zept, bis du davon selbst voll­stän­dig über­zeugt bist. Erken­ne, dass gute Kon­zep­te heu­te wich­ti­ger sind als Kapi­tal.

Das Bildungssystem führt in die Abhängigkeit

Unser aktu­el­les Bil­dungs­sys­tem berei­tet uns lei­der nicht rich­tig auf eine Selb­stän­dig­keit vor, es ist das Pro­blem, nicht die Lösung. Auch hier gebe ich Gün­ter Fal­tin zu 100% recht. Das Bil­dungs­sys­tem berei­tet ledig­lich auf eine abhän­gi­ge Beschäf­ti­gung vor. Wir bräuch­ten einen öko­no­mi­schen Auf­klä­rungs­un­ter­richt, eine Kul­tur des unter­neh­me­ri­schen Den­kens und Han­delns.

Wen­de bei dei­ner Grün­dung daher radi­kal das Prin­zip der Arbeits­tei­lung an, denn du kannst nicht alles wis­sen und ver­hin­derst damit Über­for­de­rung. Setz­te dein Unter­neh­men aus Kom­po­nen­ten zusam­men. Ließ hier­zu ins­be­son­de­re das Buch von Gün­ter Fal­tin: “Kopf schlägt Kapi­tal: Die ganz ande­re Art, ein Unter­neh­men zu grün­den. Von der Lust, ein Entre­pre­neur zu sein.”

Gewinnerzielung als Motivation bei Gründung

Dein Geschäft soll­te Spaß machen und dei­ne Krea­ti­vi­tät anre­gen. Für eine erfolg­rei­che Grün­dung ist daher ein Schuss Idea­lis­mus offen­bar eine gute Vor­aus­set­zung. Dei­ne Moti­va­ti­on bei Grün­dung kann sehr viel­fäl­tig sein und der Gewinn steht heu­te nicht immer an ers­ter Stel­le.

Andere Formen der Motivation bei Gründung

Eine neue Form von Moti­va­ti­on bei Grün­dung liegt nach Gün­ter Fal­tin im soge­nann­ten „Soci­al Entre­pre­neurship“. Es hand­le sich dabei um Non-Pro­fit-Orga­ni­sa­tio­nen, die eher gemein­nüt­zi­ge Zie­le und ein ethi­sches Manage­ment als Basis haben. Dane­ben sei­en skru­pel­lo­se Geschäf­te mit aus­schließ­li­cher Gewinn­ma­xi­mie­rung heu­te nicht wirk­lich sinn­voll bzw. nicht rea­lis­tisch durch­zu­füh­ren. Aus die­sem Grund sei heu­te auch eine Kon­ver­genz von Busi­ness Entre­pre­neurship hin zum Soci­al Entre­pre­neurship zu beob­ach­ten.

Du musst nicht zum Entrepreneur geboren sein

Es gibt kei­ne spe­zi­fi­schen Per­sön­lich­keits­kri­te­ri­en bzw. Eigen­schaf­ten erfolg­rei­cher Entre­pre­neu­re, so dass du nicht zum Entre­pre­neur gebo­ren sein musst. Viel­mehr ent­wi­ckeln sich die­se Fähig­kei­ten im Lau­fe dei­ner Tätig­kei­ten. Du musst also nicht stu­die­ren, ein spe­zi­el­ler Mensch sein oder gute Noten haben, um Entre­pre­neur zu wer­den.

Viel wich­ti­ger sind hier Krea­ti­vi­tät, Lei­den­schaft oder Enga­ge­ment für die Sache. The­men die nach Gün­ter Fal­tin bei der gän­gi­gen Grün­der­be­ra­tung nicht berück­sich­tigt wür­den. Wenn du für dein Busi­ness brennst, dann wird es für dich wie ein Aben­teu­er­ur­laub. Damit kannst du der schlech­te­ren Alter­na­ti­ve der Lohn­ar­beit ent­kom­men, wo du nur ein paar Tage Urlaub im Jahr hast, die du immer kaum erwar­ten kannst.

Persönliche Entwicklung nach der Gründung

Dei­ne Per­sön­lich­keit wird sich mit einer Grün­dung posi­tiv ent­wi­ckeln, es wirkt sich also güns­tig auf dich aus. Du wirst sogar bes­ser aus­se­hen. Der Grund hier­für ist der Fokus, den du ent­wi­ckelst und auf ande­re Lebens­be­rei­che über­trägst. Du bekommst einen ziel­ge­rich­te­ten Blick für Details, ganz von selbst.

Heu­te haben die neu­en Cham­pi­ons im Wirt­schafts­le­ben die Ide­en, auch wenn sie kein Kapi­tal haben. Ver­lie­ren wer­den aller­dings alle, wel­che die not­wen­di­gen Res­sour­cen und Mit­tel haben, aber kei­ne Ide­en. Begin­ne damit, ein vor­han­de­nes gutes Pro­dukt preis­wer­ter zu machen. Falls dir die­ser Ansatz nicht gefällt, dann mache dir klar, dass Entre­pre­neurship Kunst ist.

Das beste Marketing sind gute Konzepte

Die schwie­rigs­te Pha­se nach der Grün­dung ist tat­säch­lich der Anfang, wo dich noch kei­ner kennt. Arbei­te hier nicht mit kon­ven­tio­nel­lem Mar­ke­ting, son­dern über­le­ge, was das Über­zeu­gen­de an dei­ner Idee ist. Der wirt­schaft­li­che Erfolg ist im Ide­al­fall nur ein Abfall­pro­dukt dei­ner guten Idee.

Gehe im Marketing unkonventionelle Wege

Heu­te ist das Mar­ke­ting­bud­get vie­ler Fir­men inzwi­schen grö­ßer als die Pro­duk­ti­ons­kos­ten eines Pro­duk­tes, was eine frag­li­che Ent­wick­lung ist. Es macht des­halb auch kei­nen Sinn, am Anfang in eine Mate­ri­al­schlacht mit gro­ßen und eta­blier­ten Kon­kur­ren­ten ein­zu­tre­ten.

Nut­ze auch die Form der (pro­vo­kan­ten) Insze­nie­rung, wenn du Lust dar­auf und eine pas­sen­de Idee hast. Karl Lager­feld ist hier wohl der Meis­ter der Selbst­in­sze­nie­rung, indem er mit unschäd­li­chen Ver­stö­ßen gegen die Kon­ven­ti­on eine Welt­mar­ke auf­ge­baut hat. Wer aller­dings nur unter sich bleibt, braucht über­haupt kein Mar­ke­ting.

Die besten Startchancen hast du als Angestellter

Du musst nicht auf dei­ne Kün­di­gung war­ten, wenn du jetzt noch ein Ange­stell­ter bist und einen Job hast. Eigent­lich bist du viel­mehr in einer per­fek­ten Situa­ti­on, um völ­lig risi­ko­los dei­ne Ide­en und Visio­nen zu über­prü­fen. Denn wenn dir das erst gelingt, dann sind alle wei­te­ren Schrit­te eher for­ma­ler Natur.

Ver­su­che im ers­ten Schritt nicht gleich, das gro­ße Geld zu ver­die­nen, son­dern dich mit dei­nem bereits vor­han­de­nem Wis­sen und dei­ner bis­he­ri­gen Erfah­rung lang­sam von dei­nem Arbeit­ge­ber zu lösen. Stel­le dich den eige­nen Träu­men, fol­ge dei­ner Beru­fung und ver­wirk­li­che dich selbst. Bei allem was du mit dei­ner inne­ren Über­zeu­gung machst, wird sich der wirt­schaft­li­che Erfolg fast zwangs­läu­fig ein­stel­len.

Albert Ein­stein sagt: „Wenn du ein glück­li­ches Leben haben willst, dann ver­bin­de es mit einem Ziel!“

Setz­te dich daher für eine sinn­vol­le Auf­ga­be ein. Das Gewinn­in­ter­es­se des Grün­ders ist nicht unbe­dingt die ent­schei­den­de Moti­va­ti­on. Du brauchst also nicht nur ein Kon­zept, son­dern auch die Über­ein­stim­mung mit dei­ner per­sön­li­chen Ein­stel­lung, dei­nem gewünsch­ten Lebens­stil und vor allem mit dei­nen Wer­ten. Arbei­te dar­an!

Ist ein Businessplan zum Gründen nötig?

Um gegen Kon­kur­ren­ten gut bestehen zu kön­nen, muss dein Ide­en-Kon­zept aus­ge­gli­chen sein und damit auf mehr als einem Bein ste­hen. Es geht hier­bei nicht dar­um, ande­re zu kopie­ren. Du musst schon einen deut­lich erkenn­ba­ren Wett­be­werbs­vor­teil haben, damit du erfolg­reich wirst. An dei­ner Idee soll­test du daher aus unter­schied­li­chen Sicht­ach­sen arbei­ten. Ob du dafür unbe­dingt auch einen Busi­ness­plan brauchst, sei erst ein­mal dahin­ge­stellt.

Gründe nicht, solange du noch Zweifel hast

Die­se Arbeit kann mit guten Fra­gen vor­an­ge­trie­ben und hin­ter­fragt wer­den. Es steckt aller­dings har­te, sys­te­ma­ti­sche Arbeit dahin­ter. Du bist erst dann fer­tig, wenn du nicht mehr still sit­zen kannst, weil dei­ne Auf­re­gung ein­fach zu groß wird, gleich anzu­fan­gen.

Krea­ti­vi­tät ent­steht nicht aus dem Nichts, aber sie braucht auch kein Talent. Ver­su­che z.B. das Poten­zi­al in Vor­han­dem­den zu ent­de­cken. Sei inno­va­tiv und kom­po­nie­re etwas neu, ohne es neu zu erfin­den. Inno­va­tio­nen sind hier bes­ser als Erfin­dun­gen, da sie bereits auf Exis­tie­ren­des zurück­grei­fen.

Ein erfolgreicher Gründer entdeckt Vorhandenes

Über­le­ge stän­dig, wie du vor­han­de­ne Pro­zes­se mit den heu­ti­gen Mit­teln bes­ser abbil­den kannst und sei hier­bei respekt­los. Funk­ti­on statt Kon­ven­ti­on funk­tio­niert beson­ders gut als Anfän­ger, wenn du noch nicht betriebs­blind bist. Im Zeit­al­ter der Sepa­ra­ti­on von Ange­bo­ten kannst du dir auch etwas über­le­gen, dass mehr als nur eine Funk­ti­on erfüllt, also eine Mehr­fach­nut­zung oder Umnut­zung.

Wenn es dir gelingt, kannst du auch ver­su­chen, Pro­ble­me als Chan­cen zu ver­ste­hen. Erken­ne in etwas Vor­han­de­nem ein Poten­zi­al, was die ande­ren nicht sehen. Es besteht auch die Mög­lich­keit, Arbeit in Spaß und Unter­hal­tung zu ver­wan­deln. Beson­ders ziel­ori­en­tier­te Mensch oder die etwas vor­ge­schrit­te­nen Unter­neh­mer kön­nen auch ver­su­chen, ihre Visio­nen Wirk­lich­keit wer­den zu las­sen.

Nutze deinen Businessplan nur als Denkansatz

Aus einer empi­ri­schen Stu­die geht her­vor, dass vie­le der Unter­neh­mens­grün­der rück­bli­ckend vor Busi­ness­plä­nen war­nen, da die­se fal­sche Erwar­tun­gen hin­sicht­lich der spä­te­ren rea­len Ent­wick­lung wecken. Vie­le erfolg­rei­che Unter­neh­men wur­den gänz­lich ohne Busi­ness­plä­ne gegrün­det.

Ledig­lich zum Denk­an­satz eig­nen sich die dar­in behan­del­ten Fra­gen. Es ist auch prak­tisch unmög­lich, Zukunfts­pro­jek­tio­nen real abzu­bil­den, da hier­für zu vie­le Unbe­kann­te vor­han­den sind. Ca. 70% der Markt­an­nah­men in Busi­ness­plä­nen erwei­sen sich spä­ter in der Rea­li­tät als falsch. Du kannst also, musst aber nicht unbe­dingt einen Busi­ness­plan erstel­len. Ein Unter­neh­men Grün­den kannst du jeden­falls auch ein­fach so.

Aus dem Job gründen ohne Eigenkapital

Das Prin­zip des Ska­len­ef­fek­tes (Eco­no­my of Sca­les) ist heu­te nicht mehr gül­tig, denn “grö­ßer sein” reicht heu­te nicht mehr aus. Die Aus­re­de, dass du gro­ße Stück­zah­len dei­nes Pro­duk­tes her­stel­len musst, gilt heut­zu­ta­ge ein­fach nicht mehr. Dar­über hin­aus gibt es eine Viel­zahl von Insti­tu­tio­nen, die Risi­ko­ka­pi­tal bereit­stel­len. Im Inter­net kannst du heu­te sogar ein Unter­neh­men grün­den ohne Eigen­ka­pi­tal.

Es gibt keinen Kapitalmangel für Gründer

Heu­te ist Kapi­tal mit eini­gen Aus­nah­men nicht mehr der Eng­pass. Das Gegen­teil ist sogar der Fall, Grün­der mit guten Kon­zep­ten wer­den aktiv gesucht. Schaue dir die gan­zen Crowd­fun­ding Por­ta­le an. Über­all wird für gute Ide­en Kapi­tal gesam­melt, teil­wei­se auch im sie­ben­stel­li­gen Bereich.

Grö­ße ist heu­te auch nicht mehr all­mäch­tig, denn sie bringt eine Viel­zahl von Nach­tei­len mit, unter ande­rem Unbe­weg­lich­keit und Infle­xi­bi­li­tät. Welt­weit nimmt die Anzahl klei­ner Fir­men zu und Unter­neh­men mit Per­sön­lich­keit zäh­len heu­te mehr als Anony­mi­tät. Ein Grün­der hat heu­te prak­tisch zu den glei­chen Bedin­gun­gen wie die gro­ßen Unter­neh­men Zugang zum glei­chen Markt.

Der Grund hier­für sei nach Gün­ter Fal­tin und sei­nem Buch “Kopf schlägt Kapi­tal” durch die fol­gen­den vier Vor­aus­set­zun­gen gege­ben: Ver­füg­bar­keit neu­er Infra­struk­tu­ren, die hoch ent­wi­ckel­te Arbeits­tei­lung, stan­dar­di­sier­te Märk­te, Bör­sen und Pro­dukt­qua­li­tä­ten sowie die Ver­füg­bar­keit pro­fes­sio­nel­ler Dienst­leis­ter.

Gründen ohne Eigenkapital im aktuellen Job

Du musst für die Grün­dung eines Unter­neh­mens dei­nen momen­ta­nen Arbeits­platz nicht auf­ge­ben. Strik­tes, sys­te­ma­ti­sches Den­ken wird dir dabei hel­fen. Auf dem Weg in dei­ne eige­ne Unter­neh­mung wirst du noch vie­le ande­re Din­ge sehen und erken­nen, an die du jetzt noch nicht denkst. Fra­ge nach, über­prü­fe, recher­chie­re, ver­glei­che vor­erst! Das alles ist kein Full­time-Job.

So wird es für dich rea­lis­tisch, Grün­den als eine Art Teil­zeit­be­schäf­ti­gung anzu­ge­hen. Du hast damit immer noch die Sicher­heit dei­nes aktu­el­len Jobs. Die­sen kannst du erst dann auf­ge­ben, wenn sich dein Ide­en-Kon­zept als wirt­schaft­lich trag­fä­hig erwie­sen hat. Dies nennt man dann den erfolg­rei­chen Abschluss des Pro­of of Con­cepts. Fang am bes­ten gleich damit an. Es macht Spaß und du kommst ins Doing. Außer­dem gibt es nicht Gutes, außer man tut es…

Vorhandenes neu kombinieren und gründen

Nach Gün­ter Fal­tin und sei­nem Buch “Kopf schlägt Kapi­tal” ist das Vor­ge­hen beim Grün­den eines Unter­neh­mens ähn­lich dem Kom­po­nie­ren eines Musik­stü­ckes. Er schlägt dabei fol­gen­des vor: Du musst dir beim Grün­den vor­stel­len, dass du nicht an jedem ein­zel­nen Instru­ment aus­ge­bil­det wirst. Statt des­sen diri­gierst du das gesam­te Kon­zert nur als Kom­po­nist. Vor­han­de­nes neu kom­bi­nie­ren lau­tet hier die Devi­se.

Die büro­kra­ti­schen Erfor­der­nis­se einer Unter­neh­mens­grün­dung sei­en nach Fal­tin heu­te real in etwa einer Stun­de in die Wege gelei­tet. Alle Ser­vices hier­zu kannst du ein­fach und schnell online in Anspruch neh­men.

Bekanntes einfach neu kombinieren

Kom­bi­nie­re Vor­han­de­nes neu und füh­re bestehen­de Kom­po­nen­ten zu etwas Neu­ar­ti­gem zusam­men. Bei­spiel hier­für im High­tech-Bereich ist Sky­pe. Die ent­schei­den­de Inno­va­ti­on hier ist die Bedien­freund­lich­keit und die Ver­bes­se­rung von Schnitt­stel­len. Nut­ze also den dir zur Ver­fü­gung ste­hen­den und täg­lich grö­ßer wer­den­den Bau­kas­ten und fin­de neue Kom­bi­na­tio­nen sowie effi­zi­en­te­re Abläu­fe.

Die Vor­tei­le des Kom­po­nen­ten­mo­dells lie­gen auf der Hand: Es sind fast kei­ne Inves­ti­tio­nen not­wen­dig und du arbei­test fast pro­fes­sio­nell von Anfang an. Gleich­zei­tig hast du kei­nen gro­ßen Ver­wal­tungs­ap­pa­rat und varia­ble Kos­ten tre­ten erst dann auf, wenn auch wirk­lich Bestel­lun­gen ein­ge­hen und Umsatz gene­riert wird.

Von Anfang an mit Standards arbeiten

Kannst du dir vor­stel­len, eine Indus­trie­an­la­ge bau­en zu las­sen? Leis­tungs­pa­ke­te kannst du heu­te fer­tig ein­kau­fen, z.B. als Impor­teur von Pro­duk­ten aus dem Aus­land. Heu­te ist alles stan­dar­di­siert, über­schau­bar und mit ein paar Anru­fen zu orga­ni­sie­ren. Arbei­te schon von Anfang an mit der Tech­nik und Effi­zi­enz der Gro­ßen und das ohne grö­ße­re Inves­ti­tio­nen. Das Risi­ko zu hoher Fix­kos­ten wird damit mini­miert und der Break-Even Point (die Gewinn­schwel­le) kann schon nach eini­gen Wochen erreicht sein.

Vorhandenes neu kombinieren

Gün­ter Fal­tin nennt sein Prin­zip “Grün­den aus Kom­po­nen­ten”. Damit meint er, dass du heu­te alle not­wen­di­gen Ser­vices und Dienst­leis­tun­gen für eine Unter­neh­mens­grün­dung ein­fach ein­zeln bekom­men kannst. Aber auch als Paket kannst du vie­le die­ser Kom­po­nen­ten ein­fach im Inter­net buchen.

Gera­de in Zeit­al­ter von Cloud-Lösun­gen kannst du Ser­vices hoch ska­lier­bar, schnell und ohne gro­ßes Risi­ko ganz nach dei­nem Bedarf an- und wie­der abschaf­fen. Nut­ze die Zeit, in der wir uns befin­den und kon­zen­trie­re dei­ne Arbeit auf eine guten Idee. Die Grün­dung dei­nes Unter­neh­mens selbst kannst du dir dann im Bau­kas­ten­prin­zip “zusam­men­kli­cken”.

Überforderung und Burnout bei Gründung

Gute betriebs­wirt­schaft­li­che Kennt­nis­se sind heu­te ein sug­ge­rier­tes und ver­al­te­tes Kli­schee bei der Unter­neh­mens­grün­dung. Die­ses Den­ken kann aller­dings schnell zur Über­for­de­rung oder schon zum Bur­nout bei Grün­dung füh­ren. Du musst dich nicht selbst in allen The­men­ge­bie­ten per­fekt aus­ken­nen. Die Kunst hier­bei ist jedoch, für dich eine gewis­se Form der Arbeits­tei­lung zu nut­zen.

Du musst nicht immer alles wissen

Wich­tig ist, dass du auch weißt, was du nicht weißt, damit du es dele­gie­ren kannst. Dei­ne eige­ne Kom­pe­tenz ist nicht ganz unwich­tig: Ob Arzt, Rechts­an­walt, Zahn­arzt, Auto­werk­statt oder der Archi­tekt, wir fin­den immer einen Weg, uns von der Qua­li­tät des Spe­zia­lis­ten zu über­zeu­gen. Das Unter­neh­mer­bild vom Alles­kön­ner gehört der Ver­gan­gen­heit an.

Du musst also in ers­ter Linie an dei­nem Unter­neh­men arbei­ten und nicht zwin­gend in dei­nem Unter­neh­men. Idea­ler­wei­se folgt dei­ne unter­neh­me­ri­sche Tätig­keit dei­nen Nei­gun­gen und Talen­ten. Falls Buch­hal­tung die­se Kri­te­ri­en nicht erfüllt, so soll­test du sie an jeman­den abge­ben, der hier­für mit Begeis­te­rung brennt. Schon betreibst du Arbeits­tei­lung.

Gründe im Bereich, der dir Spaß macht

Aus die­sem Grund soll­test du dir auch eine Markt­lü­cke suchen, die dich im Zwei­fel inter­es­siert. Grün­de also nur ein Unter­neh­men in einer Bran­che, für die du dich begeis­tern kannst und in der du dich wohl fühlst. Stel­le aber als Grün­der auch nicht unbe­dingt die eige­nen Freun­de, Ver­wand­te und Mit­stu­den­ten ein. Dies führt in den meis­ten Fäl­len nur zu einem Kon­flikt.

Du soll­test auch ein­fa­che kauf­män­ni­sche Prin­zi­pi­en befol­gen. Aller­dings musst du dafür nicht unbe­dingt Betriebs­wirt­schafts­leh­re stu­diert oder einen Abschluss in „Mas­ter of Busi­ness Admi­nis­tra­ti­on“ haben. Die grund­le­gen­den wirt­schaft­li­chen Prin­zi­pi­en dei­nes Unter­neh­mens ver­stehst du auch so.

Dies gilt vor allem dann, wenn du mit einem ein­fa­chen aber über­zeu­gen­den Geschäfts­mo­dell arbei­test. Mathe­ma­tik z.B. wird von vie­len Men­schen im All­tag gut beherrscht, weil sie ihren eige­nen Weg haben, zu rech­nen. In der Schu­le ver­sa­gen die­sel­ben Per­so­nen aber, wenn es dar­um geht, mit For­meln zu arbei­ten.

Burnout bei Gründung muss nicht sein

Du soll­test aber auch anders­ar­ti­gen Kon­zep­ten Raum las­sen: Klein­kre­di­te füh­ren ja auch in von Armut betrof­fe­nen Län­der bekannt­lich zum Erfolg. Dies ist so, obwohl die­se Unter­neh­mer kaum oder über­haupt kei­ne Bil­dung und schon gar kei­ne betriebs­wirt­schaft­li­chen Kennt­nis­se haben. Die­se Men­schen ler­nen eben durch den Pro­zess, auch außer­halb der Schu­le. Tue es ihnen gleich!

Psychologie der Märkte und ihre Veränderungen

Heut­zu­ta­ge ist die Nach­fra­ge und nicht die Pro­duk­ti­on der Eng­pass, wir befin­den uns also in nach­fra­ge­ori­en­tier­ten Märk­ten. Es ist des­halb heu­te beson­ders wich­tig, die Psy­cho­lo­gie der Märk­te und ihre Ver­än­de­run­gen rich­tig und rasch ein­schät­zen zu kön­nen.

Marktvorteil herausarbeiten

Du musst bei dei­ner Grün­dung auch einen erheb­li­chen Markt­vor­teil her­aus­ar­bei­ten, der dei­ne Idee ein­zig­ar­tig macht und dich vor Kon­kur­ren­ten und Nach­ah­mern schützt, z.B. einen wesent­lich nied­ri­ge­ren Preis. Die­ser Vor­teil muss für den Kun­den auch klar und deut­lich erkenn­bar, wahr­nehm­bar und in sei­nem Umfang zu beur­tei­len sein.

Eben­so gilt es, so lan­ge wie mög­lich zu tüf­teln, um den Kapi­tal­auf­wand so nied­rig wie mög­lich zu hal­ten. Auch muss das Mar­ke­ting ein Teil der Idee und des Kon­zep­tes sein und nicht erst im Nach­hin­ein hin­zu­ge­fügt wer­den. Es muss inte­gra­ler Bestand­teil des Pro­duk­tes sein.

Die Psychologie der Märkte befolgen

Idea­ler­wei­se soll­te dei­ne Idee noch die fol­gen­den Eigen­schaf­ten haben: Ska­lier­bar­keit, Ein­fach­heit sowie die Mög­lich­keit der Mini­mie­rung von Risi­ken. Soft­ware z.B. ist ein bekann­tes Bei­spiel für Ska­lier­bar­keit. Der Man­gel an Ein­fach­heit kann dich vor allem beim raschen Wachs­tum stark behin­dern, da Pro­ble­me sich hier bei hoher Kom­ple­xi­tät poten­zie­ren. Gleich­zei­tig soll­test du als Grün­der so vie­le Risi­ken wie mög­lich ver­mei­den bzw. auf sie vor­be­rei­tet sein. Lass dir Zeit bei der Ent­wick­lung dei­ner Idee.

Du musst nicht der Erste mit deiner Idee sein

Der Unter­schied zwi­schen einem Genie und einem nor­ma­len Men­schen ist der, dass das Genie bei der Lösungs­fin­dung nie wirk­lich auf­gibt, son­dern den Gedan­ken in einen hin­te­ren Teil des Bewusst­seins „ver­schiebt“ und war­tet.

Ver­su­che ein­mal, an meh­ren Gedan­ken gleich­zei­tig zu arbei­ten, wenn du an einer Stel­le nicht wei­ter­kommst. Die Arbeit am Entre­pre­neu­ri­al Design ist nach Gün­ter Fal­tin ein per­ma­nen­ter Pro­zess mit künst­le­ri­scher Kom­po­nen­te. Wenn du den Dreh erst her­aus hast, kannst du vie­le Unter­neh­men grün­den.

Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf

Las­se dei­ne Idee aus­rei­fen, ohne Zeit zu ver­trö­deln. Impro­vi­sa­ti­on und Pla­nung ergän­zen sich gut, denn gute Pla­nung berück­sich­tigt schon im Vor­feld zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen. Die­sen kom­ple­xen Denk­pro­zess könn­te man schließ­lich auch als Patent bezeich­nen.

Idee zur Gründung eines Unternehmens

Aldi, Ikea, Sky­pe oder You­Tube sind alle nach dem­sel­ben Sche­ma ent­stan­den. Gün­ter Fal­tin nennt die­se Idee zur Grün­dung kon­zept-krea­tiv. Sie ist eben nicht aus einem Patent, einem neu­en For­schungs­er­geb­nis oder einer neu­en Tech­no­lo­gie ent­stan­den. Die im Kern ein­fach klin­gen­den Ide­en sind aller­dings meist das Ergeb­nis eines ganz und gar nicht ein­fa­chen, lang­wie­ri­gen Pro­zes­ses end­lo­ser Denk­schlei­fen.

Es sind also kei­nes­wegs Ein­fäl­le oder Gedan­ken­blit­ze die zu solch einem Resul­tat füh­ren. Viel­mehr ist es das Ergeb­nis har­ter Gedan­ken­ar­beit. Die Ent­wick­lung einer Idee kannst du sys­te­ma­tisch ange­hen, wenn du Gün­ter Fal­tins For­mel „Funk­ti­on statt Kon­ven­ti­on“ anwen­dest. Gehe hier von Funk­tio­nen aus, statt Kon­ven­tio­nen zu fol­gen.

Überlege einfach, um eine Anfangsidee zu finden

Ein eige­nes Ide­en-Kon­zept ent­wi­ckelst du schon, wenn du ein­fach nur über­legst. Dies hast du im Grun­de schon immer gemacht, z.B. wenn du dich über etwas bei einem Pro­dukt geär­gert hast. Du musst dir die­se Gedan­ken ein­fach nur bewusst machen. Ärger ist eine gro­ße Quel­le von Ener­gie, da er dich ganz ein­fach auf Ver­bes­se­run­gen hin­weist. Über­le­ge z.B. was dir oder dei­nen Freun­den fehlt oder was man bil­li­ger machen könn­te. Es geht hier­bei dar­um, eine Anfangs­idee zu fin­den.

Stelle Herkömmliches in Frage

Hier­bei ist beson­ders wich­tig, dass du ver­suchst, nicht in vor­han­de­ne Ras­ter zu fal­len und in ihnen gefan­gen zu blei­ben. Krea­ti­vi­tät ent­steht näm­lich erst, wenn du anfängst, auf einem wei­ßen Blatt „quer“ zu den­ken. Ver­su­che, aus dei­nem Wis­sen und dei­nen Kon­ven­tio­nen in dei­ner Umge­bung aus­zu­bre­chen. Stel­le Her­kömm­li­ches radi­kal in Fra­ge. Dabei musst du aber nichts Neu­es erfin­den. Bei Unter­neh­mens­grün­dun­gen spie­len Inno­va­tio­nen die wich­tigs­te Rol­le.

Auf der Suche nach der Idee zur Gründung

Schließ­lich soll­test du nach Gün­ter Fal­tin zwin­gend zwi­schen Unter­neh­mer­tum (Entre­pre­neurship) und sei­nen Orga­ni­sa­ti­ons- und Ver­wal­tungs­auf­ga­ben (Busi­ness-Admi­nis­tra­ti­on) unter­schei­den. Als New­co­mer soll­test du mit dem krea­ti­ven Teil des Unter­neh­mer­tums punk­ten und die ande­ren Aspek­te arbeits­tei­lig ange­hen. Die Bewäl­ti­gung der betriebs­wirt­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen wie Manage­ment, Ver­wal­tung, Finan­zie­rung, Mar­ke­ting etc. kannst du somit effek­tiv aus­la­gern und dich um die Aus­ar­bei­tung dei­ner Geschäfts­idee küm­mern.

Erfin­dun­gen, neue Tech­no­lo­gie und Paten­te sei­en nur Roh­ma­te­ri­al, denn For­schung und Markt funk­tio­nie­ren nicht gleich, ihre Logik ist grund­ver­schie­den. Die Käu­fer und Kun­den ent­schei­den letzt­end­lich über den Erfolg eines Pro­duk­tes. Erst das unter­neh­me­ri­sche Kon­zept (Entre­pre­neu­ri­al Design) kön­ne hier das Bin­de­glied sein.

Finanzierung bei Gründung ohne Risiko

Du brauchst kein rie­si­ges Start­ka­pi­tal zur Finan­zie­rung dei­nes Unter­neh­mens. Heu­te kannst du sogar von zu Hau­se aus ganz bequem eine Grün­dung ohne Risi­ko durch­füh­ren. Die Kern­auf­ga­ben eines Büros kannst du z.B. auch ohne Sekre­tä­rin ein­fa­cher, moder­ner und mit Ein­satz von High­tech lösen, näm­lich mit Soft­ware. Mit­tels der ein­ge­hen­den Tele­fon­num­mer kannst du heu­te erken­nen, wer gera­de anruft. Alle nöti­gen Infor­ma­tio­nen kannst du dir dann auf dem Bild­schirm anzei­gen las­sen. Alles mög­lich und nichts wirk­lich Neu­es.

eBüro als Alternative zu eigenen Angestellten

So kann eine Per­son allei­ne meh­re­re Büros auf ein­mal bedie­nen, zu ca. 10% der übli­chen Kos­ten. Damit brauchst du auch kei­ne eige­nen Büro­räu­me mehr. Du musst erst ein­mal auch kei­ne Leu­te ein­stel­len und dich nicht mit Miet- und Arbeits­ver­trä­gen, Kran­ken- oder Urlaubs­ver­tre­tung beschäf­ti­gen. Mit die­ser Ent­las­tung kannst du dich auf die wirk­lich wich­ti­gen Din­ge dei­ner Grün­dung kon­zen­trie­ren.

Die­ses Prin­zip kannst du im Grun­de auf alle Berei­che des Unter­neh­mens aus­wei­ten. Das Rech­nungs­we­sen z.B. kannst du auf die­se Wei­se an ein ande­res Unter­neh­men dele­gie­ren. Die­ses kann die Auf­ga­be preis­wer­ter und pro­fes­sio­nel­ler erle­di­gen als du es je selbst hät­test machen kön­nen. Gera­de im Online-Han­del ist Auto­ma­ti­sie­rung heu­te nicht mehr weg­zu­den­ken.

Gründung ohne Risiko und große Finanzierung

Gün­ter Fal­tin zeigt in sei­nem Fall­bei­spiel Tee­kam­pa­gne wie eine Grün­dung ohne Risi­ko von­stat­ten­ge­hen (ja, das wird wirk­lich so geschrie­ben) kann. Die Fra­ge nach der Finan­zie­rung beant­wor­tet sich in die­sem Fall mit­tels einer Kam­pa­gne. Hier­bei geht es bei­spiel­haft um den Import von Tee aus dem Aus­land in gro­ßen Men­gen.

Die Lösung war denk­bar ein­fach: Bei einem Zah­lungs­ziel von 60 Tagen und nach Abzug der Ver­sand­dau­er muss­te in der rest­li­chen Zeit vor­ab so viel Tee wie mög­lich ver­kauft wer­den. Die Idee hier war, die Ein­kaufs­kos­ten bis zu ihrer Fäl­lig­keit zu erwirt­schaf­ten.

Zusam­men­fas­send konn­ten die fol­gen­den Vor­tei­le her­aus­ge­ar­bei­tet wer­den: hohe Qua­li­tät des Pro­duk­tes, deut­lich nied­ri­ge­rer Preis als im eta­blier­ten Han­del sowie sys­te­ma­ti­sche und auf­wän­di­ge Rück­stands­kon­trol­len. Oben­drein gab es sogar noch zusätz­li­che Mit­tel für Nach­hal­tig­keit im Erzeu­ger­land Hima­la­ya.

Ergeb­nis der Tee­kam­pa­gne heu­te: Über 200.000 Kun­den und der Ver­kauf von mehr als 400 Ton­nen Dar­jee­ling Tee jähr­lich mit einem Anteil von über 90% in Groß­pa­ckun­gen von einem Kilo. Aus die­sem Grund ist sie seit 1996 das größ­te Tee­ver­sand­haus in Deutsch­land.

Wie konnte eine Gründung ohne Risiko gelingen?

Der nach­hal­ti­ge Effekt der Tee­kam­pa­gne resul­tier­te gemäß Umfra­gen aus dem her­vor­ra­gen­den Preis-/Leis­tungs­ver­hält­nis. Die Qua­li­tät der Idee gab hier den Aus­schlag und jeder von uns hät­te alle not­wen­di­gen Schritt auch selbst gehen kön­nen.

Es möge dem einen oder ande­ren Angst machen, Tee in Men­gen von meh­re­ren Ton­nen aus dem Aus­land zu impor­tie­ren. Dies ist aller­dings nur dann der Fall, wenn du das auf kon­ven­tio­nel­lem Wege ver­su­chen wür­dest. Kannst du aber auf­grund dei­ner Vor­ab-Über­le­gun­gen einen deut­lich güns­ti­ge­ren Preis anbie­ten, ist das Risi­ko rela­tiv gering, auf der Ware sit­zen zu blei­ben.

Das Ergeb­nis muss in der Fol­ge eine sehr viel bes­se­re Lösung sein, als die am Markt bereits vor­han­de­ne. Der Tee­kam­pa­gne ist ein ganz bestimm­tes Prin­zip eigen, wel­ches du auch auf ande­re, neue Ide­en anwen­den kannst. In die­sem Zusam­men­hang nennt Gün­ter Fal­tin es das Prin­zip der “Funk­ti­on statt Kon­ven­ti­on”. Letzt­end­lich sei der Tee als Pro­dukt hier irrele­vant, denn es gehe tat­säch­lich nur um die Vor­ge­hens­wei­se.