Wie wirkungsvolles Sprechen lernen

Wie wir­kungs­vol­les Spre­chen ler­nen mit Dale Car­ne­gie und sei­nem Buch “Bes­ser mit­ein­an­der reden”:

Schaue dir ein­mal die heu­ti­ge Talk­shows im Vor­mit­tags­pro­gramm an. MIt Sicher­heit lie­fert das Fern­se­hen um die­se Zeit wohl kaum gutes Lehr­ma­te­ri­al. Aller­dings kannst du dort zumin­dest eines beob­ach­ten: Die ein­fachs­ten Men­schen spre­chen dort frei und ohne Ängs­te. Das machen Sie, obwohl sie nie das freie Reden gelernt haben. Das machen Sie trotz Publi­kum und der vie­len Fern­seh­ka­me­ras. Das ist in ers­ter Linie nur dadurch mög­lich, weil Sie ganz ein­fach meist nur von sich selbst spre­chen.

Sprich worüber du dich auskennst!

Rede also zu The­men, die dich beschäf­ti­gen und bezüg­lich derer du dich gut aus­kennst. Sprich über Sachen, die du erlebt hast und die dich bewe­gen. Erzäh­le von dei­nem Leben und schil­de­re leb­haft dei­ne Erleb­nis­se und Erfah­run­gen. Auf die­se Wei­se ist dir die unge­teil­te dank­ba­re Auf­merk­sam­keit aller Zuhö­rer garan­tiert. Sprich nicht über etwas, was nicht von dir ist. Du musst dei­ne erst Bot­schaft ver­ar­bei­tet haben, damit die ande­ren sie inter­es­sant fin­den.

Begeistere dich für dein Thema!

Um ent­spre­chen­de The­men zu fin­den, muss du tief in dei­ner Erin­ne­rung suchen. Am bes­ten aus dei­ner frü­hen Kind­heit und Jugend, Din­ge die dich also geprägt haben. Du kannst aber auch von Hob­bys und von Akti­vi­tä­ten aus dei­ner Frei­zeit berich­ten. Eben­so eig­nen sich auch The­men aus dei­nen beson­de­ren Wis­sens­ge­bie­ten.

Wie wirkungsvolles Sprechen lernen?

Auch unge­wöhn­li­che Erfah­run­gen oder geis­ti­ge Umbrü­che sind ein geeig­ne­tes The­ma. Eben­so ein­fach Din­ge, die nicht jeder­mann erlebt hat. DAm, kannst du gut dei­ne Reden üben. Ansich­ten und Über­zeu­gun­gen eigen sich hier­für eben­so. Eben­so sind dei­ne Ein­stel­lun­gen zum Leben oder zu unse­re Zeit gute The­men. Sei beim Spre­chen auf­rich­tig! Sei echt! Sei ein­fach du selbst, indem du begeis­tert davon sprichst.

Freue dich darauf, deine Botschaft zu vermitteln!

Der Red­ner und sei­ne Rede allei­ne erge­ben aber noch nicht die gesam­te Rede­si­tua­ti­on, hier­zu feh­len noch die Zuhö­rer. Ver­setz­te dich beim Reden also auch in dein Publi­kum. Ver­su­che, ihnen etwas mit­zu­ge­ben, sie etwas zu leh­ren. Sie müs­sen bei dei­ner Rede einen gewis­sen Mehr­wert sehen und du die ent­spre­chen­de Mis­si­on, ihnen dei­ne Gedan­ken „zu ver­kau­fen“.

Selbstvertrauen aufbauen und entwickeln

Arbei­te an dei­nen Ängs­ten und stel­le dich ihnen anstatt dich von ihnen lei­ten zu las­sen. Das Üben frei­en Spre­chens wir dir sogar dabei hel­fen, Ängs­te in den Griff zu bekom­men und Selbst­ver­trau­en zu ent­wi­ckeln. So gewinnst du dop­pelt und kannst schnell beim Spre­chen Selbst­ver­trau­en auf­bau­en und ent­wi­ckeln.

Von Dale Car­ne­gie aus sei­nem Buch “Bes­ser mit­ein­an­der reden”

Fühle dich nicht allein!

Es gibt eini­ge Aspekt, die dir dabei hal­fen kön­nen, dich bei dei­ner Her­aus­for­de­rung nicht allei­ne zu füh­len. Ers­tens, bist du nicht der ein­zi­ge, der Angst vor öffent­li­chem Spre­chen hat. Das Pro­blem betrifft tat­säch­lich die meis­ten Men­schen. Zwei­tens ist ein gewis­ses Maß an Lam­pen­fie­ber sogar ganz nütz­lich. Drit­tens geht die­ses Lam­pen­fie­ber auch nie­mals völ­lig vor­bei. Und vier­tens ist die Haupt­ur­sa­che der Angst ledig­lich das Unge­wohn­te der Situa­ti­on. Fan­ge daher ein­fach an, samm­le posi­ti­ve Erfah­run­gen, Erfol­ge und gewin­ne damit Übung.

Bereite dich richtig vor!

Du soll­test dei­ne Rede nicht begin­nen, ohne zu wis­sen, was du sagen willst. Damit über­win­dest du gleich­zei­tig auch dei­ne Ängs­te. Du musst dei­ne Rede auch auf kei­nen Fall aus­wen­dig ler­nen. Hier besteht näm­lich die Gefahr, dass du auf­grund dei­ner Auf­re­gung plötz­lich alles ver­gisst und dann nichts mehr zu sagen hast. So hast du im Not­fall immer noch einen roten Faden und wirkst außer­dem nicht künst­lich.

Gegen eini­ge Noti­zen ist hin­ge­gen nichts ein­zu­wen­den, eben­so wie gegen Pro­ben. Dies kannst du sogar in einer all­täg­li­chen Unter­hal­tung dei­nes Lebens machen. Dein Gesprächs­part­ner muss noch nicht ein­mal wis­sen, dass du gera­de dei­ne Rede übst. Ach­te aller­dings auf sei­ne Reak­tio­nen, die­se kön­nen wert­vol­le Hin­wei­se für dich beinhal­ten.

Wie genau Selbstvertrauen aufbauen und entwickeln?

Richte deinen Willen auf den Erfolg!

Begeis­te­re dich für dein The­ma und hal­te dei­ne Gedan­ken frei von nega­ti­ven Ein­flüs­sen. Den­ke nicht dar­an, was alles schief gehen könn­te und ob du alles kom­plett rich­tig machst. Du kannst dir sogar selbst eine Anfeue­rungs­re­de hal­ten. Psy­cho­lo­gen bestä­ti­gen, dass auf Auto­sug­ges­ti­on basie­ren­de Moti­vie­rung eine der effek­tivs­ten über­haupt ist, selbst wenn sie simu­liert ist.

Handle zuversichtlich!

Es hat zwar den Anschein, dass die Hand­lung dem Gefühl folgt, doch tat­säch­lich ste­hen sie in Wech­sel­wir­kung zuein­an­der. Ändern wir also unser wil­lent­lich kon­trol­lier­tes Han­deln, so wird es uns mög­lich, das durch unse­ren Wil­len nicht zu kon­trol­lie­ren­den Gefüh­le zu ändern. Willst du dich also mutig füh­len, so hand­le ein­fach als seist du schon mutig. Als klei­ne Hil­fe, kannst du dir dabei z.B. vor­stel­len, dass jeder ein­zel­ne im Audi­to­ri­um dir Geld schul­det.

Alter­na­tiv hilft hier auch die Vor­stel­lung, dass alle die­se Men­schen hier nur zusam­men­ge­kom­men sind, um dich um ein Dar­le­hen zu bit­ten. Die psy­cho­lo­gi­sche Aus­wir­kung die­ser Vor­stel­lung wird dir in jedem Fall nut­zen, indem du auf die­se Wei­se Furcht­lo­sig­keit übst. Dies kannst du dann spä­ter auch auf ande­re Lebens­be­rei­che aus­wei­ten und dort anwen­den.

Grundlagen für wirkungsvolles Sprechen

Die Grund­la­gen für wir­kungs­vol­les Spre­chen bekommst du mit der rich­ti­gen Ein­stel­lung zu dei­nem Ziel und effi­zi­en­ten Regeln. Mit den Regeln kannst du dann arbei­ten und lernst so schnell, mit andern erfolg­reich zu kom­mu­ni­zie­ren.

Grundlagen für wirkungsvolles Sprechen

Frei zu spre­chen ist für die meis­ten Men­schen eine gro­ße Her­aus­for­de­rung. Lernst du, ein­dring­lich und über­zeu­gend zu spre­chen, kannst du im Beruf als auch im Krei­se von Freun­den und dei­ner Fami­lie wir­kungs­voll auf­tre­ten. Die­se Kunst ist tat­säch­lich erlern­bar. Es bedarf hier­zu aller­dings eines gewis­sen Trai­nings. Dale Car­ne­gie hat hier­für in sei­nem Buch (Bes­ser mit­ein­an­der reden” – Das rich­ti­ge Wort zur rich­ti­gen Zeit – Die Kunst, sich über­zeu­gend mit­zu­tei­len – Ein Leit­fa­den der Kom­mu­ni­ka­ti­on in All­tag und Beruf) fol­gen­de vier Leit­sät­ze for­mu­liert:

Behalte dein Ziel im Auge!

Du musst dich schon von Anfang an als erfolg­rei­chen Red­ner sehen, indem du dein Bild in die Zukunft pro­ji­zierst und dann dar­an arbei­test. Stel­le dir deut­lich die Vor­tei­le des­sen vor und was es dir im pri­va­ten und beruf­li­chen Umfeld brin­gen wird. Es wird dir ein Gefühl der Stär­ke und Macht geben, die du so vor­her noch nicht kann­test.

Das Gan­ze hat auch noch eine posi­ti­ven Neben­ef­fekt: Die Übung in frei­em Reden ist gleich­zei­tig der Weg zu mehr Selbst­ver­trau­en. Eben­so ver­bes­sert sich dei­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on im ein­fa­chen Dia­log mit ande­ren und die Beherr­schung dei­nes Gefühls­le­bens.

Mache dir die Erfahrungen anderen zunutze!

Der gebo­re­ne Red­ner ist im End­ef­fekt nur eine Fol­ge der Übung. Es ist im Grun­de genom­men leicht, frei zu spre­chen, wenn du ein paar Regeln befolgst. Es macht aller­dings kei­nen Sinn, gro­ße und berühm­te Red­ner der Zeit­ge­schich­te ein­fach nach­zu­ah­men. Wenn z.B. dei­ne Ziel­grup­pe eine ande­re ist als die des Stars, so musst du dei­ne Stra­te­gie anpas­sen.

Richte deinen Willen auf Erfolg!

Es ist unge­heu­er wich­tig, was wir den­ken. Die Gedan­ken machen uns zu dem was wir sind. Durch die Ver­än­de­rung unse­rer Gedan­ken schaf­fen wir sel­bi­ges auch mit unse­rem Leben. Den­ke daher ab heu­te nur noch posi­tiv über das Ergeb­nis dei­ner geleis­te­ten Anstren­gun­gen: Ent­wick­le einen zuver­sicht­li­chen Opti­mis­mus hin­sicht­lich dei­nes Ziels.

Nutze jede Gelegenheit zur Übung!

Kein Mensch kann ler­nen, öffent­lich zu spre­chen, wenn er nie öffent­lich spricht. Du musst also üben und das gele­se­ne prak­tisch anwen­den. Dabei fin­dest du über­all Gele­gen­hei­ten, zu spre­chen. Du kannst auch aktiv an Ver­samm­lun­gen teil­neh­men, wo zu bestim­men The­men debat­tiert wird.