Überforderung und Burnout bei Gründung

Burnout bei Gründung

Gute betriebs­wirt­schaft­li­che Kennt­nis­se sind heu­te ein sug­ge­rier­tes und ver­al­te­tes Kli­schee bei der Unter­neh­mens­grün­dung. Die­ses Den­ken kann aller­dings schnell zur Über­for­de­rung oder schon zum Bur­nout bei Grün­dung füh­ren. Du musst dich nicht selbst in allen The­men­ge­bie­ten per­fekt aus­ken­nen. Die Kunst hier­bei ist jedoch, für dich eine gewis­se Form der Arbeits­tei­lung zu nut­zen.

Du musst nicht immer alles wissen

Wich­tig ist, dass du auch weißt, was du nicht weißt, damit du es dele­gie­ren kannst. Dei­ne eige­ne Kom­pe­tenz ist nicht ganz unwich­tig: Ob Arzt, Rechts­an­walt, Zahn­arzt, Auto­werk­statt oder der Archi­tekt, wir fin­den immer einen Weg, uns von der Qua­li­tät des Spe­zia­lis­ten zu über­zeu­gen. Das Unter­neh­mer­bild vom Alles­kön­ner gehört der Ver­gan­gen­heit an.

Du musst also in ers­ter Linie an dei­nem Unter­neh­men arbei­ten und nicht zwin­gend in dei­nem Unter­neh­men. Idea­ler­wei­se folgt dei­ne unter­neh­me­ri­sche Tätig­keit dei­nen Nei­gun­gen und Talen­ten. Falls Buch­hal­tung die­se Kri­te­ri­en nicht erfüllt, so soll­test du sie an jeman­den abge­ben, der hier­für mit Begeis­te­rung brennt. Schon betreibst du Arbeits­tei­lung.

Gründe im Bereich, der dir Spaß macht

Aus die­sem Grund soll­test du dir auch eine Markt­lü­cke suchen, die dich im Zwei­fel inter­es­siert. Grün­de also nur ein Unter­neh­men in einer Bran­che, für die du dich begeis­tern kannst und in der du dich wohl fühlst. Stel­le aber als Grün­der auch nicht unbe­dingt die eige­nen Freun­de, Ver­wand­te und Mit­stu­den­ten ein. Dies führt in den meis­ten Fäl­len nur zu einem Kon­flikt.

Du soll­test auch ein­fa­che kauf­män­ni­sche Prin­zi­pi­en befol­gen. Aller­dings musst du dafür nicht unbe­dingt Betriebs­wirt­schafts­leh­re stu­diert oder einen Abschluss in „Mas­ter of Busi­ness Admi­nis­tra­ti­on“ haben. Die grund­le­gen­den wirt­schaft­li­chen Prin­zi­pi­en dei­nes Unter­neh­mens ver­stehst du auch so.

Dies gilt vor allem dann, wenn du mit einem ein­fa­chen aber über­zeu­gen­den Geschäfts­mo­dell arbei­test. Mathe­ma­tik z.B. wird von vie­len Men­schen im All­tag gut beherrscht, weil sie ihren eige­nen Weg haben, zu rech­nen. In der Schu­le ver­sa­gen die­sel­ben Per­so­nen aber, wenn es dar­um geht, mit For­meln zu arbei­ten.

Burnout bei Gründung muss nicht sein

Du soll­test aber auch anders­ar­ti­gen Kon­zep­ten Raum las­sen: Klein­kre­di­te füh­ren ja auch in von Armut betrof­fe­nen Län­der bekannt­lich zum Erfolg. Dies ist so, obwohl die­se Unter­neh­mer kaum oder über­haupt kei­ne Bil­dung und schon gar kei­ne betriebs­wirt­schaft­li­chen Kennt­nis­se haben. Die­se Men­schen ler­nen eben durch den Pro­zess, auch außer­halb der Schu­le. Tue es ihnen gleich!

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